Wissenswertes über den Salzburger Rupertikirtag

Ab heute ist es wieder soweit – bis Sonntag findet die größte Brauchtumsveranstaltung Salzburgs rund um den Domplatz statt.

Rupertikirtag
Foto: Franz Neumayr

Wir haben ein paar interessante Fakten rund um das Fest zusammengefasst:

Wussten Sie, ...

... dass der Markt bis ins Jahr 996 zurückgeht?

Zu dem Zeitpunkt beschloss Kaiser Otto der Dritte Salzburg das Recht zu verleihen, einen täglichen Markt abzuhalten. Unabhängig davon sind im mittelalterlichen Salzburg zwei Jahrmärkte überliefert: der Jahrmarkt in der Fastenzeit und der noch ältere Herbstmarkt. Die so genannte Herbst-Dult (auch Ruperti-Dult) ging aus einem Fest zu Ehren des Heiligen Rupert hervor, und wird erstmals 1331 genannt.

... dass ab 1856 der Kirtag für 30 Jahre auf den Mirabellplatz verlegt wurde, und erst im Jahr 1924 wieder zurück in die Innenstadt zog?

... dass manche der historischen Fahrzeuge bereits 200 Jahre alt sind?

Verpönt sind bis heute hydraulisch betriebene Fahrgeschäfte, laute Musik von CDs und übermäßig große Werbetransparente.

... dass das Symbol des Rupertikirtags das Kettenkarussell (Baujahr 1848) ist?

Dieses wird nur mehr am Rupertikirtag aufgestellt.

... dass sich die gastronomische Versorgung am Rupertikirtag ausschließlich an traditioneller Hausmannskost orientiert, wie etwa Wildbret, Steckerlfisch und Bratwürste?

Außerdem ist nach wie vor nicht bekannt, wieviel Liter Bier am Kirtag tatsächlich konsumiert werden.

... dass die historische Narrenfigur Hans-Wurst das Maskottchen des Kirtags ist?

Er ist auch derjenige, der durch das Aufziehen und Einholen der Marktfahne den Kirtag Jahr für Jahr eröffnet.

 

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