Robert Küng – mit Leidenschaft Geschäftsführer

Mit Teamwork zum Erfolg. Robert Küng – Geschäftsführer des Sanitär- und Heizungsgroß­händlers Inhaus – hat kürzlich seine Doktorarbeit an der Universität Cheltenham zum Thema „Markenbildung“ abgeschlossen. Als Organisator des Dreiländermarathons vereint er seit letztem Jahr Hobby und Ehrenamt und lebt im Alltag das Motto „nur gemeinsam läuft es rund“.

Robert Küng
"Wir sind Marktführer – das wird man nicht, indem man es sein will, sondern viel dafür tut." Robert Küng. Foto: walser-image.com

Weekend: Nehmen Sie „in Bewegung bleiben“ wörtlich?
Robert Küng:
Ja, und zwar in vielerlei Hinsicht. Ich bin es gewohnt intensiv zu arbeiten und große Volumen in kurzer Zeit zu schaffen. Die berufsbegleitende Ausbildung war eine enorme Bereicherung für ­meine Geschäftsführertätigkeit, da ich das Wissen sofort ins tägliche Geschäft einfließen lassen konnte. Laufen ist ein bereicherndes Hobby und die Organisation des Dreiländermarathon eine neue Herausforderung, in der ich im elfköpfigen Organisationsteam extrem viel gelernt habe. Denn Motivation funktioniert im ehrenamtlichen Bereich wie in einem Unternehmen – das war eine tolle Erfahrung.

Weekend: Was steht hinter dem Erfolg der Marke Inhaus?
Robert Küng:
Wir decken vom gemeinnützigen Wohnbau bis zum exklusivsten Ausstattungswunsch im Architektenhaus komplette Badeinrichtungen ab. Wir servicieren verschiedenste Kundengruppen wie Privat-, Handwerkerkunden, Architekten, Generalunternehmer, Fachplaner etc. mit unterschiedlichen Bedürfnissen in Bezug auf Qualität, Leistung, Termin und Preis. Wir führen ausschließlich hochwertige Produkte – auch im günstigeren Preissegment – in unserer Palette. Wir verkaufen den Kunden das, was sie wünschen. Die einen wollen Extravaganz, die anderen Nachhaltigkeit.

Weekend: Spielen Teamwork und Motivation im Leitbild wie real eine große Rolle?
Robert Küng:
Entscheidend ist, wie es den Mitarbeitern geht. Sie müssen bei uns unternehmerisch denken und handeln und bewegen sich dafür in flachen Hierarchien. Alleine ist man nicht erfolgreich – niemand. Wer bei uns ein Bad kauft ahnt nicht, dass im Hintergrund bis zu 12 Personen in diesen Prozess eingebunden sind. Nicht zuletzt sprechen die gelebte Familienfreundlichkeit mit unterschiedlichen, flexiblen Arbeitszeitmodellen die auch Männern Elternteilzeit oder Karenz ermöglichen für die Werte und Philo­sophie bei Inhaus.

Weekend: Bietet Inhaus jungen Menschen gute Perspektiven?
Robert Küng:
Unsere Lehrlinge durchlaufen alle Stationen wie EDV, Buchhaltung, Lager, Heizung- und Sanitärabteilung. Zu Beginn des dritten Lehrjahrs können sie entscheiden, in welche Richtung sie gehen. Spätestens zu Weihnachten kommen sie in jene Bereiche, wo sie bis zum Sommer aufgebaut werden und im Herbst ihren fixen Arbeitsplatz haben. Wir investieren viel Zeit und Geld in unseren Nachwuchs und bauen unsere Fachleute selbst auf. Wer sich entsprechend positioniert, hat beste Chancen auf einen Aufstieg. Großhandels-, Einzelhandels- und Einrichtungsberaterlehrlinge werden bei uns immer gesucht.

Robert Küng
"Man muss Mut haben zu seinen Ecken und Kanten zu stehen und den eigenständigen Weg zu gehen." Robert Küng. Foto: walser-image.com

ZUR PERSON: Robert Küng

  • Jahrgang 1963, verheiratet, 2 Kinder, 1 Enkel
  • Werdegang: War nach Abschluss der HTL-Maschinenbau im Handel und in Produktionsbetrieben tätig, arbeitete bei der SFS, Geschäftsführer der Inhaus Handels GmbH, 2001 (200 Mitarbeiter). Absolvierte berufsbegleitende akademische Ausbildungen im Marketing und Strategiebereich, MBA, Ph.D
  • Hobbys: Laufen, Halbmarathon und Marathon, Sparkasse-Dreiländermarathon

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