Kunst kaufen, Gutes tun: Challery in Wien verkauft Zeitgenössisches für guten Zweck

Alle Werke, die in der Challery zum Verkauf angeboten werden, wurden von renommierten KünstlerInnen aus 13 Ländern gestiftet. Der Erlös aus dem Verkauf kommt zur Gänze im Juli und August dem CS Hospiz Rennweg zu Gute.

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Wohnlich: Die Challery ist derzeit im "Wohnsalon" aufgepopt.  Foto: Challery

Eine tolle Idee, die Fundraiser Michael Schmidt-Ott, mit seiner Challery verwirklicht hat: Wer sich in der Charity Gallery in ein Kunstwerk verliebt und es kauft, macht sich nicht nur selbst eine Freude, sondern unterstützt damit auch ausgewählte Charity-Projekte. Im Juli und August geht der Erlös an das Caritas Socialis Hospiz am Rennweg, wo unheilbar erkrankte Menschen bis zu ihrem Tod betreut und gepflegt werden. Mehr als 40 zeitgenössische Kunstwerke, darunter Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen und Videoinstallationen, wurden von renommierten Künstlern für das Projekt gestiftet.

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Foto: Challery

Pop Up Museum auf Zeit

Darunter etwa Udo Dziersk, Professor an der Akademie der bildenden Künste in Düsseldorf, Konstantin Hartenstein, der bereits in New York, Berlin und Venedig Ausstellungen hatte, Elena Panknin, Meisterschülerin von Professor Siegfried Anzinger, Nele Schwierkus, ehemalige Studentin von Tony Cragg, Adelheid Mers, Professorin am School of The Art Institute Chicago, oder Mikheil Chikladze, der von der renommierten von Fraunberg Art Gallery vertreten wird. Die Challery zeigt einen umfangreichen, aktuellen Querschnitt zeitgenössischer Kunst und gleicht damit einem Minimuseum auf Zeit. Die Challery versteht sich als Pop Up Galerie, bis Oktober ist die Verkaufsausstellung im Wohnsalon (1010, Schwertgasse 4) untergebracht und von Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Den ganzen Sommer über sind außerdem Lesungen, Diskussionsrunden und Konzerte in der Challery geplant. Aktuelle Infos dazu gibt es hier.