Melissa Naschenweng: Kärntner Shootingstar

A wilde Henn'! Melissa Naschenweng, die Kärntnerin mit der pinken Steirischen Harmonika, erzählt, was Andreas Gabalier und das Christkind gemeinsam haben und warum sie sich federleicht fühlt.

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Foto: Michael Schletterer

Wenn man Melissa Naschenweng trifft, wird man von ihrem sonnigen Gemüt und von ihrer unbändigen Energie überwältigt. Die 25-jährige Musikerin ist der Shootingstar der heimischen Volksmusikszene und schafft es mit ihrer pinken Harmonika, sowohl junge als auch ältere Zuhörer zum Mitschunkeln zu bewegen. Bei diesen Voraussetzungen ist ganz klar, dass Volks-Rock'n-Roller Andreas Gabalier bereits für gemeinsame Auftritte angeklopft hat.

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Foto: www.foto-art-more.at

Weekend: Vom Volksmusikküken zur erfolgreichen Musikerin - wie waren die letzten zwei Jahre für Sie?

Melissa Naschenweng: Es war und ist eine Wahnsinnszeit. Es hat sich so viel getan und ich bin dankbar, dass ich all das erleben darf. Und vor allem: Es macht so einen Spaß!

Weekend: Sie spielen auch mit Hansi Hinterseer und Andreas Gabalier. Wie erleben Sie diese Konzerte?

Melissa Naschenweng: Als ich das erste Mal auf Andi (Anm. Gabalier) gewartet habe, war es, als würde ich auf's Christkind warten. Ich war so nervös! Aber er ist ein lässiger Kerl und ein toller Musiker. Vor allem bei unserer gemeinsamen Kreuzfahrt konnten wir dem Publikum besondere musikalische Momente bescheren. Es ist für mich einfach super, mit anderen Musikern auf der Bühne zu stehen und die Leute zu begeistern!

Weekend: Im August erscheint Ihre neue Single "Federleicht". Ein Lied, mit dem man sich sofort gut fühlt...

Melissa Naschenweng: Genau! Jeder hat sich bestimmt schon mal federleicht gefühlt. Diese Emotion möchte ich mit dem Lied wieder hochleben lassen. Weil's einfach schön ist!

Weekend: Was steht heuer noch bei Ihnen an?

Melissa Naschenweng: Anfang 2016 erscheint mein Album, bis dahin bin ich in Musikshows wie etwa im Hauptprogramm in Kitzbühel.

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Foto: KhFessl

Zur Person

Melissa Naschenweng spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr auf ihrer Steirischen Zieharmonika, gemeinsam mit ihrem Vater absolvierte sie die ersten Auftritte, 2010 folgte der 2. Platz beim Volksmusik Grand-Prix "Melodien der Alpen", 2011 veröffentlichte sie ihr erstes Album "Oanfoch schen, oanfoch du", danach folgten zahlreiche Auftritte im TV und live in Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz. Kärntner Fans dürfen sich auf ihr Konzert beim Nockalm Fest am 18. September 2015 in Millstatt freuen.

 

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