Hitze und Blitze: Das war der Sommer 2015 in Tirol

Badenixen und Sonnenanbetern wird der Sommer 2015 in bester Erinnerung bleiben. Mit einigen Rekorden geht er auch in die Geschichtsbücher ein.

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Abkühlung war in diesem Hitze-Sommer gefragt. Foto: Fuse, Thinkstock

Sonne, Sahara-Hitze oder Schlangen an der Schwimmbad-Kasse. Tirol schwitzte heuer wochenlang kollektiv im Freibad, am See oder auf den Bergen. Der Sommer 2015 schreibt zweifellos Geschichte, denn seit den ersten Wetteraufzeichnungen im Jahre 1767 war es einzig und allein der Sommer 2003, der noch heißere Temperaturen schrieb. Der heurige Sommer zeichnet sich aber vor allem durch die zahlreichen Tage mit mehr als 35 Grad aus.

Und in Innsbruck fiel sogar eine besondere Rekordmarke: Am 7. Juli war es mit 38,2 Grad so heiß wie noch nie zuvor in der  Landeshauptstadt. Besonders die Freibäder-Betreiber durften sich nach ein paar schwächeren Jahren wieder freuen. Mehr als 300.000 Gäste konnten Ende August der Innsbrucker Baggersee in der Rossau sowie das Freibad Tivoli verzeichnen.

Mehr als 150.000 Blitze

Neben der Hitze waren aber auch die Gewitter treue Begleiter durch den Sommer. Im Juli und August gingen teils heftige und länger andauernde Schauer und Regenfälle nieder. Besonders hoch war dabei die Anzahl der Blitze. Mehr als 150.000 wurden in Tirol registriert, der höchste Wert österreichweit. In Wien zum Vergleich waren es lediglich 184 Entladungen.

Auch die stärksten Blitze mit Stromstärken von bis zu 398,6 Kiloampere - das entspricht etwa dem 25.000-fachen Wert einer haushaltsüblichen Steckdose - wurden in Tiroler Gemeinden Kramsach und Umhausen gemessen.

Ob auf den Sommer der Rekorde auch ein Winter der Superlative folgt, können die Meteorologen noch nicht voraussehen.