Würmer fangen und Eier schnüffeln: Die skurrilsten Jobs der Welt

Sie sind genervt von Ihrer Arbeit? Dann haben wir etwas für Sie: Diese skurrilen Jobs bringen garantiert Abwechslung in Ihren Alltag. Aber Achtung: Für die meisten von ihnen brauchen Sie ganz schön starke Nerven.

Wurm
Wümer sammeln – wäre DAS ein Job für Sie? Foto: Caro/Caro/picturedesk.com

Nicht jeder Job eignet sich für jedermann! Wer was Besonderes ausprobieren möchte, kann sich die folgenden Berufsmöglichkeiten mal durch den Kopf gehen lassen.

Chipskontrolleur

Alles, was auf den Markt kommt, muss natürlich vorher getestet werden. Und zusammenklebende Kartoffelchips können eine ganze Packung ruinieren. Deshalb gibt es Menschen, die das verhindern: Die so genannten „Chipskontrolleure“ inspizieren die frittierten Scheiben ganz genau, damit auch ja kein Ungetüm durchrutscht. Und natürlich darf – bzw. muss – auch gekostet werden.

Erschrecker in der Geisterbahn

Klingt lustig, ist aber gar nicht so einfach. Als Erschrecker in der Geisterbahn hat man mit vielen Unwägbarkeiten zu kämpfen. Die Hitze, das Kostüm – und zu tapfere Gäste. Die einzige Regel, die man dabei beachten muss: Die Leute nicht anfassen. Ansonsten kann man seiner kreativen Ader freien Lauf lassen: Es darf gegrölt, geturnt und schrill gelacht werden.

Wer Spaß also daran hat, Leute zu erschrecken, kann sich in der nächstgelegenen Geisterbahn bewerben. Oder man geht ins Ausland, wo auch viele lukrative Jobs auf „professionelle Erschrecker“ warten, zum Beispiel bei der London Bridge Experience oder den London Tombs. Hier sollen Zombie-Darsteller sogar rund 30.000 Pfund (etwa 36.400 Euro) im Jahr verdienen.

Golfballtaucher
Als Golfballtaucher kann man viel Geld verdienen. Foto: Science Photo Library/picturedesk.com

Golfballtaucher

Menschen in Taucherausrüstung sieht man auf Golfplätzen eher selten. Es gibt sie aber! Golfballtaucher tauchen – wie der Name schon sagt – nach Golfbällen. 5.000 Bälle fischen sie durchschnittlich pro Tag aus dem Wasser und verkaufen sie an eine Firma, die sie wieder aufarbeitet. Der Anteil für die Golfballtaucher: fünf bis zehn Cents pro Ball.

Eier-Schnüffler

Das ist kein Job für schlechte Nerven: Verfaulte Eier riechen grauenhaft. Trotzdem gibt es Menschen, deren Aufgabe es ist, genau diesen ekelhaften Gestank ausfindig zu machen. Die „Eier-Schnüffler“, auch „Eier-Brecher“ genannt, trennen Eigelb und Eiweiß für die industrielle Produktion. Schlecht gewordene Eier müssen die Schnüffler dabei herausriechen und aussortieren - damit sie nicht im Kuchen landen.

Wurmfänger

Beim Fischen braucht man viele Würmer. Wie gut, dass man die kaufen kann und nicht selbst sammeln muss. Denn es gibt jemanden, der Ihnen diese Arbeit abnimmt. Dabei zählt die schiere Masse: Etwa vier Cent pro Wurm zahlen Abnehmer in Kanada den Wurmfängern. Fündig werden diese auf Feldern. Am besten ist die Wurmernte, wenn es regnet.

Mehr zum Thema: