Gutenacht-Bestseller: Dieses Buch lässt Kinder sofort einschlafen

Eine Gutenachtgeschichte, die jedes Kind im Handumdrehen zum Einschlafen bringen soll, ist derzeit in aller Munde: Aber was ist das Besondere an dem heiß diskutierten Kinderbuch, welches die Kleinen binnen Minuten ins Traumland befördert?

Schlafendes Kind
"Das Kaninchen, das so gerne einschlafen will" macht Kinder müde. Foto: iStock/SvitlanaMartyn/Thinkstock

Eine Gutenachtgeschichte, die jedes Kind binnen Minuten zum Einschlafen bringt? Das klingt nach dem Traum aller Eltern! Und der scheint nun endlich in Erfüllung zu gehen: Ein Kinderbuch namens "Das Kaninchen, das so gerne einschlafen will – eine etwas andere Gutenachtgeschichte" verspricht nämlich sofortiges Einschlafen. Und die Zahlen sprechen für sich: In den USA führt "The rabbit who wants to fall asleep" bereits seit Wochen die Amazon-Bestsellerlisten an und bekommt von begeisterten Eltern die besten Rezensionen.

Kanichen-Buch befördert Kinder ins Reich der Träume

Geschrieben hat das ungewöhnliche Buch der schwedische Verhaltensforscher Carl-Johan-Frossén Ehrlin. Aber was unterscheidet sein Kaninchen-Buch von anderen Gutenachtgeschichten?

Das Kaninchen, das so gerne einschlafen will
"Das Kaninchen, das so gerne einschlafen will – eine etwas andere Gutenachtgeschichte" Foto: Carl-Johann Frossén Ehrlin/Ehrlin Förlag

Carl-Johan Forssén Ehrlin, der unter anderem Führungskräfte coacht und an schwedischen Universitäten die Fächer Kommunikation und Führung unterrichtet, bedient sich in seiner Geschichte psychologischer Techniken, denen sich auch das Mentaltraining bedient.

"Um dem Kind dabei zu helfen, zu entspannen, werden Wörter wie schlafen und müde besonders häufig verwendet. Das Kind nimmt an der Geschichte teil, indem es sich mit dem Kaninchen identifiziert, das immer müder wird. So wird das Kind immer schläfriger, wenn auch das Kaninchen müder wird. Außerdem werden Wörter und Sätze, wenn man sie mit besonderem Nachdruck oder aber langsamer liest, besser wahrgenommen", erklärt der Autor gegenüber dem britischen "Telegraph".

Das Buch beinhaltet sogar eine Bedienungsanleitung, die beschreibt, wie die Geschichte vorgelesen werden soll: Kursive Textpassagen bedeuten, dass langsam und mit leiser Stimme gesprochen worden soll. Fettgedruckter Text (wie "schlafen, jetzt") hingegen soll besonders laut und mit Nachdruck vorgelesen werden. Außerdem wird der Vorleser an bestimmten Stellen aufgefordert, zu gähnnen oder den Namen des Kaninchens mit dem des Kindes zu ersetzen – welches zusammen mit Konrad immer müder wird.

Drei Jahre lang habe der Autor an dem Buch gearbeitet – und die Mühe hat sich offenbar gelohnt. Zahlreiche Eltern schwören beim Einschlafritual bereits auf "Das Kaninchen, das so gerne einschlafen will".

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