Die Macht der Begrüßung: Was der Händedruck über Sie verrät

Das Händeschütteln ist die gängigste Begrüßung im Alltag und wir tun es im Laufe unseres Lebens bis zu 15.000 Mal. Doch diese kurze Berührung ist nicht nur eine Formalität, sondern verrät auch sehr viel über die Persönlichkeit.

Händeschütteln
Was verrät der Händedruck über Sie? Foto: Andresr/iStock/Thinkstock

Es ist doch bloß ein Händedruck! Oder doch nicht? Dem Handschlag kommt eine weit größere Bedeutung zu, als die meisten ahnen. Obwohl er im Durchschnitt nur drei bis vier Sekunden dauert, verrät man in dieser kurzen Zeit sehr viel über sich selbst und erfährt gleichzeit etwas über das Gegenüber. Vor allem in Business-Meetings und Bewerbungsgesprächen kann dieser Moment entscheidend sein. Wir verraten, was die verschiedenen Arten bedeuten.

Fauxpas vermeiden

Wer beim Kennenlernen die Hand weit vom Körper streckt und somit viel Raum zwischen sich und der anderen Person schafft, wirkt eher reserviert. Genauso schlecht wirkt aber auch das Gegenteil. Wenn man sich extrem nahe kommt, weil der eine die Hand sehr nahe am Körper behält, kann das als Eindringen in die Intimzone gewertet werden und schnell unsympathisch wirken. Wer die Hand des anderen schon während der Zugreifphase nach unten dreht, wirkt dominant und signalisiert damit "Hier bin ich der Chef!". Dementsprechend ist vor allem in Vorstellungsgesprächen davon abzuraten.

Händeschütteln
Beim Vorstellungsgespräch sollte man nicht als Erster die Hand ausstrecken Foto: Monkey Business Images Ltd; Monkeybusiness/Thinkstock

Ein weiterer Karrierekiller und damit ein absolutes No-go ist der schlaffe Händedruck. Auf die meisten Menschen wirkt man damit nicht gerade durchsetzungsstark und sehr schüchtern. Einige Psychologen behaupten sogar, dass sich damit Pessimisten selbst verraten. Wer jetzt aber glaubt, ein besonders kräftiger Händedruck wirkt professionell, irrt gewaltig. Wer dem Gegenüber das Blut aus den Händen drückt, präsentiert sich als dominante Persönlichkeit.

Der perfekte Handschlag

Wie sieht also der perfekte Handschlag aus? Stehen Sie zum Händeschütteln immer auf und achten Sie darauf, dass die Hand nicht verschwitzt ist. Als Gastgeber müssen Sie die Hand reichen, während im Job der Chef den ersten Schritt machen muss. Während der Begrüßung immer Blickkontakt halten und die Hand des Gegenübers nicht länger als fünf Sekunden drücken.

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