"Steiles" Projekt: Snowkite-Tour in den eisigen Höhen des Blackburn

Die Tour ist berechnet, das Risiko nicht: Eine Gruppe gestandener Männer bricht nach Alaska auf, um es mit einem der mächtigsten Berge der Welt aufzunehmen. Erst einmal den Gipfel erklommen, wird es heißen: Von nun an geht's bergab.

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Foto: www.blackburn2014.com

Mit 4996 Meter ist der Mount Blackburn der höchste Gipfel der Wrangell Mountains in Alaska und der fünfthöchste Berg der Vereinigten Staaten von Amerika. Fast vollständig von Eis und Gletschern bedeckt flößt er jedem Bergsteiger größten Respekt ein. Seit 1958 haben es erst 50 Teams geschafft, den Gipfel lebend zu erreichen. Für Sebastian Bubmann, Andreas Hillmer, Samuel Stotz und Philip Kuchelmeister noch nicht Herausforderung genug. Die vier in München lebenden Männer haben es sich in den Kopf gesetzt, den Bergmassiv mit Skiiern und Kite hinabzufahren.

Sebastian Bubmann
Foto: www.blackburn2014.com

Klassische Berufe, extreme Leidenschaften

Im "wahren Leben" gehen die passionierten Sportler mit Liebe zu Extremen klassischen Berufen nach: Kuchelmeister ist Hotelier, Stotz Orthopäde, Hillmer arbeitet als Urologe und Bubmann als Business Consultant.

Sebastian Bubmann
Extremsportler Sebastian Bubmann wirbt für Toyota Foto: Toyota

Alle Augen auf Blackburn

So viel ist klar: Die Tour, die für dieses Frühjahr geplant ist, wird den Teilnehmern konditionell und mental alles verlangen. Seit Monaten bereiten sie sich intensiv auf dieses Projekt vor. Das öffentliche Interesse an der Mission Blackburn ist spätestens seit der aktuellen Toyota-Werbekampagne mit Sebastian Bubmann, die diesen Monat startete, enorm. Via Facebook und der offiziellen Website hält das Team mit beeindruckenden Bild- und Videobeiträgen, die die Härten des Projekts in aller Deutlichkeit zeigen, die täglich wachsende Fangemeinde auf dem Laufenden.

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