Sport im Sommer: So bewahren Sie bei hohen Temperaturen einen kühlen Kopf

Nicht nur im Winter müssen sich Sportler ausgiebig aufwärmen. Dehnübungen müssen auch im Sommer durchgeführt werden, um Verletzungen vorzubeugen. Was man beim Sporteln während der heißen Jahreszeit noch beachten sollte, verraten wir hier.

Joggen
Auch bei hohen Temperaturen sollte gedehnt werden Foto: Thinkstock

Auch bei hochsommerlichen Temperaturen sollten sich Sportler vor dem Training aufwärmen. Damit beugen sie Zerrungen vor. Denn die Außentemperatur habe keinen Einfluss auf die Muskeln. Die Muskulatur sollte daher grundsätzlich immer - zum Beispiel durch Dehnübungen - auf die kommende sportliche Belastung vorbereitet werden sollten. Da bei Hitze die körperliche Leistungsfähigkeit erstmal verringert ist, ist es sinnvoll, zunächst nur so viel zu trainieren, dass man im Anschluss noch Kraftreserven hat.

Dehnen
Dehnen beugt Zerrungen vor Foto: Thinkstock

Experten zufolge gewöhnt sich der Körper allerdings nach etwa zehn Tage anhaltend hoher Außentemperaturen an die Wärme, so dass je nach Wert weitgehend normales Training möglich ist. Vor der körperlichen Aktivität heißt es, genug zu trinken. Schwindel, Kopfweh, Luftnot und Probleme beim Gehen können während des Sports Hinweise auf einen Flüssigkeitsmangel sein.

Auf den Körper hören

Ab 30 Grad sollten Freizeitsportler nur noch im Schatten ihre Ausdauer verbessern. Das heißt zum Beispiel, im Wald joggen zu gehen. Zwischendurch kann es ratsam sein, den Kopf mit Wasser abzukühlen. Wer Krämpfe, Kopf- oder Magenschmerzen hat und sich abwechselnd heiß und kalt fühlt, hört am besten sofort mit dem Sport auf.

Ebenfalls wichtig zu beachten: Unmittelbar nach dem Training kann eine eiskalte Dusche zu Herzrhythmusstörungen führen. Mediziner empfehlen daher, etwa fünf bis zehn Minuten zu warten und weiter zu schwitzen - und dann erst zu duschen. Das Wasser sollte angenehm temperiert sein.

Mobile Personal Trainer: Die 10 besten Fitness-Apps für Männer

Mehr zum Thema: