Software für Einsteiger: Spielend zum Sportboot-Führerschein

"Lernen soll Spaß machen" ist die Devise von Alexander Kollin und Armin Bonelli. Aus diesem Grund entwickelten die beiden kreativen Köpfe eine kurzweilige Methode für Motorboot-Patente, um Neulingen das Lernen für die Prüfung zu erleichtern.

Kopie von Motorboot
Motorbootfahren erfreut sich neuer Beliebtheit Foto: thinkstockphotos.com

Rund 5.000 Anwärter auf einen Motorboot-Führerschein gibt es jährlich in Österreich. Am Weg dorthin müssen knapp 30 Stunden absolviert werden, im Zuge derer man einen Einblick über Bootslehre, Verkehrszeichen, Wetterkunde oder Bootstechnik erhält. Frontalunterricht, Skriptum und viel zu wenig Zeit, um Gelerntes anzuwenden, stellen dabei viele Kursteilnehmer vor eine nicht zu kleine Herausforderung.

Lernsoftware unterstützt im Verständnis

Der einfach zu bedienende SkipperTest spricht all jene an, die zusätzlich zu ihrem Kurs bei einer Fahrschule und zu den Erklärungen des Lehrers ab und zu in Eigenregie ihr Wissen testen und immer wieder abrufen möchten. Dahinter steckt eine neue Lernsoftware, die optisch ansprechend ist und überall funktioniert: auf dem PC oder unterwegs auf dem Smartphone. „In der U-Bahn sitzend schnell einmal eine Lerneinheit einlegen, ist nicht nur sinnvoll und nachhaltig, sondern trägt auch dazu bei, zwischen zwei Kurseinheiten nicht ganz den Faden zu verlieren“, erklärt Alexander den Zweck hinter seiner neuen Plattform. "Den Wissensstand abzurufen und zu merken, dass von den Kursstunden in der Fahrschule schon die eine oder andere Info hängen geblieben ist, wirkt einfach irrsinnig motivierend."

Eigene Lernschwäche brachte Idee

Die zwei kreativen Köpfe hinter SkipperTest haben die einfach zu bedienende Software zunächst aus einem Eigenbedarf heraus entwickelt. IT-Profi Alexander Kollin und Designer Armin Bonelli hatten nach vielen Jahren der Lernabstinenz selbst Schwierigkeiten, neue Inhalte aufzunehmen und sofort griffbereit zu haben. Beim Lernen für das kroatische Küstenpatent suchten die beiden nach einer Methode, sich die vielen Zeichen und teils verwirrenden Lichter, Tonnen oder Schallsignale leichter und nachhaltiger zu merken.

Motorboot
Alexander Kollin und Armin Bonelli haben den Skipper-Test entwickelt Foto: Christian Thomas

Kein Ersatz für Fahrschule

"Natürlich ersetzen wir keine Fahrschule", betont Armin. Abgesehen von der Praxis sind auch einige theoretische Themen zu komplex, um in Multiple-Choice-Tests abgebildet zu werden. Ein Großteil der Theorie ist aber in den gesamt 421 Fragen schon enthalten, die noch dazu laufend ausgeweitet werden. "Wir haben von vielen Prüfungsanwärtern sehr positive Rückmeldungen bekommen und wissen, dass wir dadurch vor der Prüfung ein gutes Gefühl bei den Neo-Führerscheinbesitzern erzeugen", ergänzt Armin.

SkipperTest um EUR 39,- erhältlich

Für das Schiffsführerpatent 10m gibt es in den einzelnen Bundesländern zwar leicht abgeänderte Prüfungen, allerdings sind die Unterschiede so marginal, dass sie nicht ins Gewicht fallen. "Egal wo man in Österreich die Prüfung ablegt, SkipperTest ist überall gleichermaßen geeignet, weil ein Viertakt-Außenborder z.B. in Hainburg nicht anders als in Linz funktioniert", erklärt Alexander den Hintergrund dazu. SkipperTest gibt es bereits für das Schiffsführerpatent 10m sowie für das kroatische Küstenpatent und kostet einmalig EUR 39,-. 421 Fragen kann man momentan durchspielen.

Hier geht's zum Test:

www.skippertest.at

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