Haushaltstipps: So schützen Sie sich vor Motten in Lebensmitteln

Motten in Müsli, Mehl & Co. können einem ganz schön den Appetit verderben. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich vor den lästigen Küchenbewohnern schützen und was zu tun ist, wenn sich Motten erst einmal in Ihren Lebensmitteln eingenistet haben.

Motten im Müsli können einem den Appetit verderben
Motten im Müsli können einem den Appetit verderben. Foto: APA (dpa)

Das ist ein böses Aufwachen: Wer beim morgendlichen Griff zur Müslipackung plötzlich Motten darin entdeckt, dem vergeht wohl für den Rest des Tages der Appetit. Damit das nicht geschieht, gehören Lebensmittel gut verpackt.

In Container umfüllen

Verbraucher sollten Mehl, Müsli und Co. in gut verschließbaren Plastikboxen aufbewahren. So stellen sie sicher, dass die Lebensmittel nicht von Motten befallen werden. Dazu rät Susanne Smolka vom Pesticide Action Network (PAN). Es sei gut möglich, sich die Motten über den Einkauf ins Haus zu holen. Beim Umfüllen in die Container sollten Verbraucher deshalb darauf achten, ob sich im Mehl zum Beispiel Klumpen befinden. Dies sei ein Anzeichen für Motteneier. Wer die Tüte öffnet und klebrige, weiße Fäden entdeckt, sollte ebenfalls alarmiert sein.

Mehl, Bulgur
Mehl, Müsli und Co. in Behälter umfüllen. Foto: Thinkstock

Haben sich die Motten ausgebreitet, hilft nur konsequentes Kontrollieren aller Nahrungsmittel, sagt Smolka. Sie empfiehlt, den betroffenen Schrank oder das Regal erst einmal auszusaugen, weil sich die Eier dort auch häufig in den Ritzen verstecken. Wer sofort wischt, schiebt sie womöglich nur tiefer hinein. Erst nach dem Saugen wischen Verbraucher dann mit Essigwasser durch den Schrank - am besten mehrfach.

Auch mit dem Einsatz von Schlupfwespen lassen sich Lebensmittelmotten loswerden. Schlupfwespen sind sehr kleine Insekten und die natürlichen Feinde der Motten. "Sie werden verkauft auf Papier", sagt Smolka. Dieses legen Verbraucher in den betroffenen Schrank. Die Schlupfwespen legen ihre Eier in die der Motten, die dadurch absterben, erklärt die Diplombiologin. Danach verschwinden die Schlupfwespen wieder - für den Menschen seien sie keine Gefahr. Der einzige Nachteil: Diese Methode ist relativ teuer.

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