So helfen Tomaten gegen Gelsen: Vier Anti-Gelsen-Hausmittel

Die Gelsen sind los und mit ihnen auch die lästigen Gelsendippel. Doch gegen die stechenden Insekten helfen nicht nur chemische Sprays, man kann sich auch mit einigen Hausmitteln wirksam gegen Gelsen schützen.

Der Geruch der Tomaten Blätter vertreibt Gelsen
Der Geruch der Tomaten-Blätter vertreibt Gelsen. Foto: APA (dpa/Gms/Andrea Warnecke)

Gegen Gelsen helfen Wolken chemischer Sprays. Oder man setzt auf Hausmittel und die Natur. Denn einige Pflanzen können den Menschen vor den blutsaugenden Plagegeistern schützen.

1. Tomaten

Die Blätter von Tomatenpflanzen riechen stark - und genau das mögen Mücken nicht. Tomas Brückmann, Experte für Pestizide und Biodiversität, rät daher: Setzen Sie sich möglichst Tomaten vor die Fenster. Katzenminze hat die gleiche Wirkung.

2. Walnüsse

Einen Walnussbaum haben früher die Bauern neben ihren Misthaufen gesetzt, erzählt Brückmann. Denn auch seine ätherischen Öle vertreiben Gelsen. "Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, man kann mit einem Walnussbaum vor dem Haus sogar in Gelsengebieten bei offenem Fenster schlafen."

Walnussbaum, Walnüsse
Walnussbaum vor dem Haus hält Gelsen fern. Foto: thinkstockphotos.de

Die Alternative ist, sich mit ätherischen Ölen einzureiben oder ihren Duft im Raum mit Hilfe von Kerzen oder Duftlämpchen zu verteilen. Brückmann rät zu Zitronella-Öl sowie zu den Essenzen aus Lavendel und Katzenminze. Auch Weihrauch, abgebrannt als Räucherstäbchen unter dem Gartentisch, vertreibe Mücken.

4. Mechanische Hilfen

Damit Mücken gar nicht erst in das Haus eindringen, sollten Terrassentüren und Fenster mit Fliegengitter geschützt werden. Ist die Plage besonders stark, schläft man auch am besten unter einem Netz. Gartenbesitzer sollten ihre Regentonnen abdecken, denn darin vermehren sich die Tiere. In Teichen sollten Fische oder Frösche den Bestand minimieren.

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