Mythen und Anfängerfehler aufgedeckt: Die 10 größten Fitness-Lügen

Joggen ist schlecht für die Gelenke und Sit-ups garantieren einen steinharten Sixpack? Es ranken sich unzählige Mythen und Lügen rund um das Thema Fitness. Wir zeigen, welche davon völliger Humbug sind. Das sind unsere Top 10 Unwahrheiten.

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Die Vermeidung von Fehlern führt langfristig zum Traumbody Foto: Thinkstock

Mit dem fit sein ist das so eine Sache: Viele laufen wochenlang in das teuer bezahlte Fitness-Center und was kommt dabei raus? Irgendwie rein garnichts. Die Cellulite hat sich noch nicht zur zarten Pfirsichhaut verwandelt und der kleine Rettungsring scheint es sich am eigenen Bauch ganz besonders gemütlich gemacht zu haben. Vielleicht befolgen Sie (unterbewusst) eines dieser Fitness-Irrtümer:

1. Laufen schadet den Gelenken

Belastung fördert die Versorgung der Gelenke mit Nährstoffen. Schaden tut dieses Workout nur, wenn der Laufstil nicht richtig ist. Auch falsche Schuhe können eine negative Auswirkung haben. Also: Laufen ja, aber richtig!

2. Viele Sit-ups führen zum Sixpack

Mit vielen Bauchübungen stärkt man die Muskulatur zwar, aber wenn darüber noch eine Fettschicht liegt, kann man sogar noch dicker wirken. Deshalb unbedingt zusätzlich auf gesunde Ernährung achten.

3. Je höher die Wiederholungszahl, desto besser der Muskelaufbau

Viele Frauen machen an den Geräten unzählige Wiederholungen einer Übung. Dadurch werden die Muskeln aber keineswegs definierter. Fakt ist: Wer mit maximalem Gewicht und wenig Wiederholungen trainiert, stimuliert den Muskelaufbau besonders gut.

4. Frauen müssen anderes trainieren als Männer

Zwar können Männer schneller Muskeln aufbauen und haben einen anderen Fettanteil im Körper, aber trainieren müssen die Ladies deshalb noch lange nicht anders. Viele Frauen glauben, dass sie durch viel Krafttraining schnell zum Muskelberg werden, was absoluter Humbug ist. Deshalb können Frauen getrost mal mit dem Partner den Freihantelbereich unsicher machen.

5. Fett macht fett

Eine zu hohe Kalorienzufuhr macht zwar dick, aber Fett ist an sich ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Wer die richtigen Fette zu sich nimmt, muss keine Gewichtszunahme fürchten. Deshalb: Nüsse und Avocados in Maßen tun Ihrem Körper gut! Burger und Pommes hingegen nicht.

6. Langsames Joggen verbrennt viel Fett

Leider falsch. Wer sich statt gemächlichen Laufrunden an intensivem Intervalltraining ausprobiert, wird schon bald einen signifikanten Unterschied auf der Waage merken.

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Probieren Sie es mal mit Intervalltraining Foto: Thinkstock

7. Erst nach 30 Minuten beginnt die Fettverbrennung

"Ich muss länger als eine halbe Stunde laufen, sonst nützt das ganze Workout nichts". So denken viele leider zu Unrecht. Von der ersten Minute an kommt der Stoffwechsel in Schwung, ganz gleich wie lange man im Endeffekt trainiert.

8. Stretching ist Zeitverschwendung

Zwar schützt das Stretching vor und nach dem Training nicht vor Muskelkater, jedoch bis zu einem gewissen Grad vor Verletzungen. Wer vor dem Sport dehnt, fördert die Durchblutung der Muskeln und der Regenerationsprozess dauert nicht so lange.

9. Wer viel schwitzt, ist nicht fit

Hier trifft genau das Gegenteil zu. Sportler besitzen eine bessere Thermoregulation, da die Muskeln leistungsfähiger sind. Deshalb geben sie bei Belastung oft sogar mehr Schweiß ab, als unsportliche Menschen.

10. Nach dem Sport sollte man 2 Stunden lang nichts essen

Wer seinem Körper nach dem Sport etwas Gutes tun möchte, sollte auf jeden Fall etwas essen. Da die Kohlenhydrat-Speicher nun leer sind, eignen sich vor allem Bananen als Energielieferanten. So kann man sich schneller regenerieren.

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