Londons höchstes Hotel: Das neue Shangri-La at the Shard

Nichts für Menschen mit Höhenangst: Am 6. Mai eröffnet das neue Shangri-La in London im Wolkenkratzer "The Shard", in dem man aus allen Luxus-Suiten und sogar von Badewanne und Pool aus über die Stadt blicken kann.

Kopie von Shangri-La Hotels and Resorts
Der von Renzo Piano entworfene Wolkenkratzer The Shard war ist mit gut 310 Metern eines der höchsten Gebäude Europas. Foto: Shangri-La Hotels and Resorts

Über den Blick aus den mit deckenhohen Fenstern ausgestatteten 202 Zimmern des Hotels sagt Direktor Darren Gearing gegenüber "spiegel.de": "Wir bieten den besten Ausblick." Tatsächlich geht es in Europa in kaum einem Gebäude höher hinaus.

Dem Himmel so nah...

Shangri-La Hotels and Resorts
202 Zimmer hat das Hotel, in über 70 kann man auch von der Badewanne aus über die Stadt blicken. Foto: Shangri-La Hotels and Resorts
In dem Luxus-Hotel im von Renzo Piano entworfenen 310-Meter-Gebäude "The Shard" (die Scherbe) in der Nähe der London Bridge übernachtet man teils 175 Meter über dem Erdboden. Die Zimmer befinden sich in den Etagen 36 bis 50, im mittleren Teil des 95 Stockwerke hohen Wolkenkratzers. Dem Himmel besonders Nahe kommt man beim Relaxen im "Infinity"-Pool und bei ein paar Drinks in der Bar  –  Pool und Bar sollen im Juli im 52. Stock eröffnen.

Shangri-La Hotels and Resorts
Der Pool im 52. Stock ist zur Eröffnung am 6. Mai noch nicht fertig, soll aber künftig so aussehen... Foto: Shangri-La Hotels and Resorts

Die tolle Aussicht ist natürlich nicht billig: Mindestens 450 Pfund (fast 540 Euro) kostet eine Übernachtung im britischen Shangri-La. Die größte Suite misst beeindruckende 220 Quadratmetern und ist für 20.000 Pfund (ca. 24.000 Euro) pro Nacht zu mieten. Ein 24-Stunden-Butler-Service ist dann aber inklusive.

Shangri-La Hotels and Resorts
Die hier abgebildete Westminster-Suite soll im September eröffnet werden. Die größte Suite kostet knapp 24.000 Euro pro Nacht. Foto: Shangri-La Hotels and Resorts

Das Shangri-La at The Shard ist das erste Projekt der aus Asien kommenden Luxushotelkette in London. Zu den Gästen, die Hoteldirektor Gearing erwartet, zählen neben der Hauptzielgruppe der Asiaten, die etwa 20 Prozent ausmachen werden, Araber, Amerikaner und  Briten: "Für jedes Hotel in London ist das der größte Markt."

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"Alle Zimmer haben einen Ausblick", sagt Darren Gearing, Direktor des Shangri-La. Foto: Shangri-La Hotels and Resorts
Die Fertigstrellung des Spitzenhotels hat drei Jahre gedauert. Doch nun erwartet man schon die ersten Gäste. "Der Marmor wird poliert, und die Kronleuchter werden geputzt", so Gearing vorfreudig. Zimmer kann man hier reservieren.

Aussichtsplattformen

Wer den tollen Ausblick erleben will, ohne im Shangri-La at the Stand zu übernachten, kann das auf der Aussichtsplattform "The View" tun, die sich über die Etagen 68, 69 und 72 erstreckt. Der Besuch des Viewing-Points kostet rund 30 Pfund (35 Euro).

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