Frau geht fremd: Der evolutionäre Back-up-Plan!

Ein skurriles neues Studienergebnis bringt die Männer zum Schwitzen, denn Frauen sollen angeblich auf Affären evolutionär bedingt „vorprogrammiert“ sein, damit sie immer einen „Back-up“-Plan haben, sollte ihre bestehende Beziehung scheitern.

frau-geht-fremd
Hat sich die Affäre schon angebahnt? Foto: triocean/iStock/Thinkstock

Genau genommen sollen Frauen eine Affäre dann schon anvisieren, sobald sie ernsthaft mit dem Gedanken spielen, ihren Partner zu verlassen. Vor allem trifft dieser Effekt auf kinderlose Frauen zu, deren besseren Hälften sie in Sachen Nachwuchs beeinflussen können. Dieses Ergebnis untermauert den Forschern nach die menschliche, natürliche Theorie des „Mate-Switching“ (Partnerwechsel).

Immer eine Reserve

Unsere Vorfahren lebten selten über das Alter von 30 Jahren hinaus, da ihr Leben von Krankheiten, einer mangelhafte Ernährung sowie einer defizitären medizinischen Versorgung geprägt war. Somit war es für sie überlebenswichtig, sich öfter zu verpaaren, bis der passende Partner gefunden war. Die Wissenschaftler sind der Meinung, dass Menschen grundsätzlich einen Lebensgefährten suchen, der die besten Überlebenschancen hat, jedoch trotzdem auch eine Reserve haben, sollte dieser sterben.

Trennungen vorteilhaft?

Das rückt Trennungen natürlich in ein ganz neues Licht, denn während sie bislang als „Scheitern“ betrachtet wurden, sind sie gemäß dieser Studie eine evolutionär vorteilhafte Strategie, um fortzubestehen. Durch Affären wird die Zeit, in der Frauen alleine leben würden, zudem vermieden, sodass die Chance auf Nachwuchs nochmals steigen. Ob das nun wirklich eine erfreuliche Nachricht - vor allem für die Männerwelt - ist, sei dahingestellt...