Studie: Dramen bringen uns näher zusammen!

Falls Sie bisher vermieden haben, mit Ihrem Liebsten traurige Filme zu schauen, weil Sie vor ihm nicht heulen möchten, sollten Sie das noch einmal überdenken und sich von Ihrem Schamgefühl verabschieden!

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Hoch emotional Foto: dolgachov/iStock/Thinkstock

Gefühlsschwangere Dramen liegen uns - schon immer. Deren Überlieferungen finden sich in allen Kulturkreisen wider und haben das Phänomen inne, die Mitglieder einer Gruppe oder eines Stammes einander zu nähern, somit eine engere Bindung zu schaffen. Doch das ist noch nicht alles: Forscher der Oxford Universität haben nun zusätzlich herausgefunden, dass unsere Schmerzgrenze während eines Dramas im Fernsehen erhöht ist. Das liegt daran, dass wir bei herzergreifenden Geschichten haufenweise Endorphine freisetzen, die unser Wohlbefinden steigern.

Durchhaltevermögen verbessert

Für die Untersuchung wurde einer Teilnehmer-Gruppe ein trauriger Film, der anderen eine Dokumentation gezeigt. Davor und danach wurden sie aufgefordert, so lange wie möglich mit angewinkelten Knien gegen die Wand zu lehnen. Jene, die das Drama gesehen hatten, verbesserten ihr Durchhaltevermögen (uns somit die Schmerztoleranz) um 13 Prozent – die anderen nur um 5 Prozent.

Stärkere Bindung

Fragebögen haben zudem zu der Erkenntnis geführt, dass Probanden, die die Schnulzen gesehen hatten, eine stärkere Bindung zu ihren Kollegen empfinden als die, der anderen Gruppe. Also: Taschentücher bereithalten und hinein mit dem Film!