Hollerblüten richtig ernten: So holen Sie am meisten Geschmack heraus

Äußerst schmackhafte und dazu noch kostengünstige Rezepte lassen sich mit Hollunderblüten zubereiten. Der Holler wächst fast überall in der freien Natur und eignet sich besonders zur Herstellung von Sirup. Richtig geerntet muss er sein!

Hollersirup Saft
Holler-Saft ist leicht selbst hergestellt Foto: Thinkstock

Wer Holunderblüten zu Sirup, Gelee oder Hollerküchlein verarbeiten möchte, sollte die Blütendolden um die Mittagszeit bei Sonnenschein ernten. Dann sind sie am aromatischsten. Am besten werden sie ungewaschen verwendet und vorher leicht ausgeschlagen, um Insekten loszuwerden, die man mitgeerntet hat. Wer die Blüten lieber wäscht, sollte sie vor dem Verarbeiten gut trocknen lassen, muss sich aber auch darüber im Klaren sein, dass wertvoller Blütenstaub verloren geht und damit der wichtigste Geschmacksträger.

Hollunderblütensirup ist leicht zubereitet

Hollersirup

Sirup beispielsweise ist einfach zubereitet. Zuerst Wasser, Zucker und Zitronensäure als Grundsirup aufzukochen. Anschließend kommt dieser über gut gereinigte Orangen- und Zitronenscheiben sowie die sauberen, trockenen Blüten, die mit den Früchten zuvor in ein Gefäß geschichtet worden sind. Nachdem die abgedeckte und immer mal wieder  umgerührte Flüssigkeit drei Tage bei Raumtemperatur durchgezogen ist, gießt man sie durch ein sauberes Tuch ab und kocht sie auf. Sie sollte möglichst heiß in saubere, gut verschließbare Flaschen gefüllt werden. In kühler Umgebung hält sich der Sirup etwa zwölf Monate.

Tipp
Viele Rezepte mit Hollunder gibt es auf gutekueche.at

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