Heimwerken ohne Gefahr: 4 praktische Tipps gegen Unfälle

Auch wenn es in den eigenen vier Wänden immer viel zu tun gibt, die Gefahren des Heimwerkens sollte man nicht unterschätzen. Wir verraten vier Tipps, wie Sie Unfälle bei der Arbeit im Haushalt vermeiden können.

heimwerker
Vorsicht ist besser als Nachsicht Foto: Thinkstock

Mal schnell einen Nagel einschlagen, ein Brett zusägen oder gar die Metallstreben zusammenschweißen: Heimwerker unterschätzen oft die Gefahren ihres Hobbys. Diese vier Punkte sollten sie laut Profi-Heimwerkern beachten:

Profis nennen ihre "persönliche Schutzausrüstung" einfach PSA. Dazu gehören klassischerweise Sicht-, Atem- und Gehörschutz, die je nach Arbeit zum Einsatz kommen. Oftmals gibt es ganze Sets im Baumarkt. Für besondere Arbeiten wie das Schweißen muss aber eine Spezialausrüstung her.

2. Geräte checken

Vor Beginn müssen die Geräte auf ihre Sicherheit überprüft werden. Fragen sollten sich Heimwerker etwa: Sind Kabel und Stecker intakt? Sind die Akkus geladen? Sind alle Zubehörteile vorhanden? Ist das Werkzeug gut geschärft?

heimwerker
Geräte-Check nicht vergessen Foto: Thinkstock

3. Vom Körper weg

Geräte müssen immer vom Körper weggeführt werden, um Verletzungen zu vermeiden. Außerdem dürfen Bohrmaschinen nicht einhändig bedient werden, Bohrer und Sägeblätter an Akku-Schraubern, Schlagbohrmaschinen und Stichsägen müssen richtig eingespannt sein. Stromkabel sollten nie im Weg liegen, sonst stolpert man darüber. Wird die Arbeit unterbrochen, wird der Netzstecker aus der Dose gezogen.

4. Geeignete Unterlage

Küchentische oder eine improvisierte Arbeitsplatte aus Bierkästen sind keine gute Unterlage zum Bohren, Sägen und Schleifen. Die Unterlage muss wirklich stabil sein. Wer keinen Platz für eine richtige Werkbank hat, kann sich einen klappbaren Werktisch zulegen. Wichtig ist, dass sich das Werkstück fest einspannen lässt. Zwingen helfen hierbei.

So steigern Sie Ihre Konzentration: Das optimale Arbeitszimmer

Mehr zum Thema: