Giftschleuder Laser-Drucker? im Büro besser größeren Abstand einhalten

Machen Laserdrucker krank? Diese Frage ist noch nicht abschließend geklärt. Im Büro sollte man von vielgenutzten Geräten trotzdem lieber Abstand nehmen. Es ist nicht auszuschließen, dass bestimmte Bestandteile gesundheitsschädlich sind.

Büro-Drucker
Sicherheitsabstand von 1,5 bis 2 Metern einhalten Foto: Thinkstock

Feinstaub, Ozon oder sogar Lösemittel: Bei der Arbeit setzen Laserdrucker mehrere Stoffe frei. "Bisher konnte noch nicht eindeutig geklärt werden, ob die Emissionen Erkrankungen auslösen", sagt Stephan Weiler von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM). Da es jedoch nicht auszuschließen ist, sollten Beschäftigte ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Sicherheitsabstand

Dazu gehört, dass der Drucker so aufgestellt wird, dass der Ventilator nie direkt in die Richtung des Arbeitnehmers pustet. Nutzen mehrere Beschäftigte einen Drucker und dieser ist viel im Einsatz, sollte niemand in seiner Nähe sitzen. "Ein Sicherheitsabstand von 1,5 bis 2 Metern sollte es schon sein", rät Weiler.

Laserdrucker setzen Feinstaub und Lösemittel frei

Emissionen

Idealerweise sei es so, dass die Geräte hinter einer Trennwand oder in einem separaten Raum untergebracht sind. Bei der Anschaffung achten Mitarbeiter am besten darauf, dass der Arbeitgeber Drucker kauft, die das Umweltzeichen "Der blaue Engel" tragen. Das bekommen die Geräte nur, wenn sie wenig Emissionen haben.

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