Tipps für Koch-Fans: Wie frischer Lauch sein muss

Lauch verfügt über viele wertvolle Inhaltsstoffe und eignet sich perfekt für Suppen und zur Veredelung von Fleischgerichten aller Art. Damit man das Gemüse genießen kann, gilt es dennoch, bei Kauf und Lagerung auf ein paar Dinge zu achten.

Lauch - Cover
Lauch steckt voller Nährstoffe und Vitamine Foto: graletta/iStock/Thinkstock

Woran man frischen Lauch erkennt

Frischer Lauch hat knackige, fächerartig nach oben stehende Blattspitzen. Von Porreestangen, bei denen sich einzelne Blätter lösen, lassen Konsumenten besser die Finger. Auch wenn die normalerweise grünen Blätter schon eingerissen oder verfärbt sind, ist das ein schlechtes Zeichen. Gut ist, wenn der weiße Schaft fest ist und die Wurzeln weiß sind.

Welche Nährstoffe Lauch enthält

Lauch, auch Poree genannt, zählt zur selben Familie wie Zwiebeln und Knoblauch. Das Gemüse enthält Vitamin B und C, zudem Magnesium, Kalium, Kalzium Eisen, Phosphat und Mangan. Lauch wirkt harntreibend und antiseptisch und unterstützt somit den Verdauungstrakt. Der Saft von Porree kann zudem äußerlich angewandt werden. Er hilft bei Hautentzündungen und Gelsenstichen. Den Saft trägt man über Nacht auf die betroffenen Hautstellen auf.

Lauch
Lauch am besten immer gleich verarbeiten Foto: Fuse/Thinkstock

Wie man Lauch lagert und zubereitet

Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sich Lauch etwa sieben Tage. Er sollte nicht neben Lebensmitteln wie Butter oder Blumenkohl liegen, die schnell andere Aromen annehmen. Sie schmecken sonst wie das Stangengemüse zwiebelartig. Verwenden lässt sich die gesamte Porreestange. Der weiße Abschnitt passt als gedünstete Beilage zu Fleisch und Fisch oder als Zutat im Auflauf. Die grünen Blätter eignen sich gut für Suppen und Eintöpfe.

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