Warum Ausdauer-Sport so gut fürs Gehirn ist

Sport ist gut für den Körper, klar. Aber dass regelmäßige Bewegung auch das Gehirn auf Trab hält, wie eine aktuelle Studie nahe legt, dürfte weit weniger bekannt sein. Also: Auf zum Training! Am besten gleich jetzt.

Aktiv bleiben lautet die Devise - Cover
Aktiv bleiben lautet die Devise Foto: APA (dpa/Julian Stratenschulte)

Regelmäßiger Ausdauersport ist nicht nur gut für das Herz, sondern vermutlich auch für das Gehirn älterer Menschen. Darauf weist der Kardiologe Norbert Smetak unter Berufung auf eine aktuelle Studie hin. Demnach haben fitte Menschen zwischen 55 und 75 Jahren eine elastischere Hauptschlagader (Aorta) und schneiden besser bei kognitiven Tests ab als Menschen, die körperlich wenig trainiert sind.

Blutversorgung entscheidend

Laut Smetak versteifen die Blutgefäße mit zunehmenden Alter immer mehr. Das lasse sich als Erstes an der Aorta belegen. Sie versorgt unter anderem das Gehirn mit dem Blut, das im Herzen mit Sauerstoff angereichert wurde. Je weniger elastisch das Gefäß ist, desto schlechter ist die Sauerstoffversorgung des Gehirns.

Auf dem Weg zum perfekten Body durch Fitness-Training
Auf dem Weg zum perfekten Body durch Fitness-Training Foto: thinkstockphotos.com

Elastizität der Gefäße fördern

Ausdauersport kann die Elastizität der Blutgefäße erhalten und trägt daher offenbar auch dazu bei, dass die Hirnleistung besser erhalten bleibt. Neben mangelnder Bewegung gebe es aber noch andere Gründe dafür, dass ältere Menschen geistig abbauen, erläutert Smetak.

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