Diese vier Dinge sind wichtig beim Joggen mit dem Kinderwagen

Viele Mütter und Väter gehen gern mit dem Kinderwagen eine Runde laufen. Das tut sowohl den Eltern als auch dem Kind gut. Dabei sollte man aber einige Punkte beachten. Wir haben die vier wichtigsten Tipps zusammengefasst.

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Viele Frauen laufen gern mit Kinderwagen Foto: Comstock/Stockbyte/Thinkstock

Laufen tut gut und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. "Und dem Laufen mit Kind und Kinderwagen steht generell nichts im Wege", erklärt die Fitness- und Gesundheitsexpertin Sabine Kind. Damit Kind und Läufer lange Spaß am Laufen haben, sollten jedoch ein paar Dinge beachtet werden. 

1. Das Baby muss alt genug sein

Am wichtigsten ist dabei das Wohl des Kindes. "Da die Wirbelsäule und Muskulatur von Säuglingen noch nicht vollständig ausgebildet ist, sollte man den Kinderarzt fragen, ab wann das Baby mit auf die Strecke darf", so Sabine Kind.

2. Auf richtige Kleidung achten

Läufer und auch Kind sollten atmungsaktive und bequeme Kleidung tragen und je nach Strecke und Jahreszeit auch einen Kopf-, Sonnen- und Regenschutz. Genügend Flüssigkeit und ein kindgerechter Snack für unterwegs sind ebenso sinnvoll. Das Kind muss auf alle Fälle mit einem 5-Punkt-Sicherheitsgurt angeschnallt werden. Zur Sicherheit wird der Wagen mit einem Handgelenkband an der Hand befestigt.

3. Die Haltung ist sehr wichtig

"Der Läufer sollte verstärkt auf seine Haltung achten, da der natürliche Einsatz der Arme fehlt" rät die Fitness- und Gesundheitsexperten. Sinnvoll ist es, den Wagen seitlich versetzt zu schieben (einhändig), so ist der Wagen nicht im Weg und zumindest ein Arm kann mit bewegt werden. Der Haltearm sollte auf der Strecke regelmäßig gewechselt werden, um einseitigen Belastungen vorzubeugen. "Insbesondere nach einer längeren Laufpause wird am besten langsam und mit kurzen Strecken begonnen. Der Wagen ist durch Gewicht und Rollwiderstand anfangs eine ungewohnte Belastung", sagt Kind. Der Widerstand des Wagens kann jedoch auch gezielt genutzt werden, hierfür sind Bergläufe aber auch kleine Intervalleinheiten ideal.

4. Dehnen nicht vergessen

Nach dem Laufen entsprechende Dehn- und Lockerungsübungen für Arme und Oberkörper, zum Beispiel Schulterkreisen, nicht vergessen. Zu guter Letzt stehen die Freude am Laufen und die Zeit, die man mit seinem Kind verbringt, im Vordergrund.