Versteckte Gifte: 8 Dinge, die wir jeden Tag benutzen, die aber giftig sind

In vielen Produkten und Gegenständen, die aus unserem alltäglichen Gebrauch gar nicht mehr wegzudenken sind, können gesundheitsschädigende Inhaltsstoffe enthalten sein: Versteckte Gifte im Haushalt und gesündere Alternativen.

Alltagsgifte
Viele versteckte Gifte lauern in unserem Bad. Foto: Hemera/Iakov Filimonov/Thinkstock

1. Deos

Der morgendliche Griff zum Deodorant gehört bei Männern und Frauen zur täglichen Frischmach-Routine: Gesundheitsbehörden warnen jedoch vor aluminiumhaltigen Antitranspiranten. Diese tragen zur Aufnahme von Aluminium im menschlichen Körper bei, welches unter Verdacht steht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen und Demenz zu fördern. Tipp: Dieses aluminiumfreie Deo wirkt wirklich!

2. Tampons, Slipeinlagen und Binden

Binden, Tampons
Tampons, Binden & Co. beinhalten gesundheitschädigende Stoffe. Foto: iStock/matka_Wariatka/Thinkstock
Über die Inhaltsstoffe von Tampons, Slipeinlagen und Binden machen sich die wenigsten Frauen Gedanken. Doch diese beinhalten Formaldehyd und Phtalate sowie synthetische Farb- und Duftstoffe, die nicht unbedenklich sind. Beim Bleichprozess von Baumwolle wird Dioxin freigesetzt – ein Stoff, der mit Krebs und Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht wird. Außerdem wurden in Tampons & Co. auch Pestizidrückstände aus dem Baumwollanbau gefunden. Darüber hinaus können synthetische Duftstoffe das Hormonsytsem stören und Hautausschläge auslösen. Tipp: Menstruationskappen, Biotampons, Binden Slipeinlagen in Bio-Qualität gibt es unter: erdbeerwoche-shop.com

2. Kosmetiktücher

Auch der Gebrauch von feuchtem Klopapier und Kosmetiktüchern ist nicht immer unbedenklich. Manche Produkte beinhalten das Konservierungsmittel Bronopol, welches Allergien auslösen und zu vorzeitiger Hautalterung betragen kann. Hygienepapier, Taschen- und Kosmetiktücher können darüber hinaus krebserregendes Formaldehyd beinhalten. Tipp: Auf die Inhaltsstoffe achten!

3. Schäumende Shampoos

Das "Center for Enviromental Health"  fand in vielen Shampoos (auch High End-Produkten) eine Chemikalie, die mit Krebs in Verbindung gebracht wird: Das schaumverstärkende Cocamid Diethanolamin (auch Cocamide DEA oder Cocosfettsäure Diethanolamin genannt),  bei dem es sich um eine modifizierte Form von Kokosnussöl handelt. Tipp: Achten Sie beim Kauf von Shampoos darauf, diesen Inhaltsstoff zu vermeiden.

4. Putzmittel

Zahlreiche Putzmittel bestehen aus gesundheitsschädigenden Chemikalien. Tipp: Viele Haushaltsreiniger lassen sich effektiv durch Wasser, Kernseife, Essigessenz oder Zitrone ersetzen.

5. Plastikbehälter

Plastibehälter
Behälter aus Glas sind gesünder als Kunsstoffbehälter. Foto: iStock/Joe Belanger/Thinkstock

In vielen Kunsstoffbehältern sind Weichmacher versteckt, die das Hormonsystem des Menschen nachhaltig (negativ) beeinflussen können. Aus beschädigten Plastikbehältern können darüber hinaus giftige Chemikalien treten und damit in unser Essen gelangen. Tipp: Eine gesündere Alternative sind Behälter aus Glas.

6. Duschvorhang

Auch im Duschvorhang können versteckte Gifte lauern, da manche Hersteller den Weichmacher Phthalat benutzen. Insbesondere bei Kindern kann bei Kontakt die Gehirnfunktion beeinträchtigt werden, was sich negativ auf die Lernfähigkeit und die Gedächtnisleistung auswirken kann. Aus diesem Grund warnt das deutsche Umweltbundesamt auch vor Weichmachern in Kinderspielzeug und Babyartikeln.

7. Matrazen

Polybromierte Flammschutzmittel (PBDE), die in handesüblichen Matrazen, Fernsehern, Polstermöbeln und Druckern enthalten sind, können das Nervensytem schädigen und zu Verhaltensstörungen führen. Das belegt laut Greenpeace eine Studie des U.S. Department of Health and Human services.

8. Mobiltelefone

Smartphone
Kaputte Mobiltelefone sollten entsorgt werden. Foto: Thinkstock

Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Der Strahlung von Mobiltelefonen wird allerdings nachesagt, die Entstehung von Krebszellen zu begünstigen. Aber stimmt das wirklich? Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat zwar keinen Zusammenhang zwischen der Verwendung von Mobiltelefonen und Krebs festgestellt, dennoch gilt: Da Handys aus Metallen wie Blei, Quecksilber, Arsen und Cadmium bestehen, die in größerer Dosis schändlich sein können, ist es empfehlenswert, alte Geräte zu entsorgen.

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