Trampolin-Training: Die besten Tipps für Anfänger

Trampolin-Springen verbrennt Kalorien, formt die Muskeln und hebt die Laune. Nicht zu unterschätzen ist jedoch das Verletzungsrisiko. Um das so gering als möglich zu halten genügt es bereits, die folgenden Dinge zu beherzigen.

Sprünge Trampolin - Cover
Manche Sprünge sind eher für Fortgeschrittene Foto: APA (dpa)
Trampolin-Training - Cover
Anfänger sollten es beim Trampolin-Training langsam angehen lassen Foto: APA (dpa)
Cross-Fit - Cover
Beim Cross-Fit kommen auch Bälle mit aufs Trampolin Foto: APA (dpa)

Das Training ist laut den Experten sehr effektiv. Etwa 400 Muskeln braucht man beim Springen. Die Formel laut Experten: "10 Minuten Trampolinspringen ist wie 30 Minuten joggen." Das Herz-Kreislauf-System werde dabei stark beansprucht.

Gleichgewicht

Daneben wird das Gleichgewicht trainiert. Das ist schon der Fall, wenn man sich zum Aufwärmen auf dem Trampolin auf den Füßen hin und her bewegt und abrollt, beschreibt Fitnesslehrerin Angelika Hartmann. Auch die Muskeln werden gekräftigt - darunter die gesamte Beinmuskulatur, die Armmuskulatur, bei Hocksprüngen mit Anziehen der Knie zum Beispiel auch die Bauchmuskeln. Gerade die Rückenstrecker würden extrem beansprucht.

Schnelligkeit

Aber beim Körper hört das Training noch nicht auf: Die schnelle Bewegung mit den Füßen auf dem Netz soll ähnlich Stress mildernd wie Boxen mit dem Boxsack sein.

Aufwärmen

Insgesamt sei das Training auf den Trampolinen sehr gelenkschonend und das Verletzungsrisiko eher niedrig. Aber es existiert natürlich. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang, sich etwas vorzubereiten, langsam einzusteigen - und nicht zu schnell zu wagemutig zu werden. Der Rat der Experten: Erst einmal die Beine und Arme etwas aufzuwärmen. Dann schwingt man ein wenig auf dem Netz, um ein Gefühl für die Bewegung zu bekommen. Dabei kann man auch etwas hin und her laufen. Der nächste Schritt: niedrige Sprünge.

Sprünge

Danach darf es schon etwas höher gehen, mit den Fußballen und -spitzen jetzt abdrücken. Dann lassen sich zum Beispiel Hampelmänner ausprobieren, oder Sprünge, bei denen die Knie angezogen werden. Später probiert man vielleicht schon einmal eine Schraube um sich selbst.

Für wen das Trampolin tabu ist

Und es gibt auch Personen, die besser auf die Sprünge verzichten. Schwangere zum Beispiel. Wer Probleme mit dem Rücken hat, vielleicht schon einmal eine Verletzung an der Wirbelsäule hatte, sollte sich ebenfalls zurückhalten. Bei Bänderverletzungen in Knie oder Fuß ist es ebenfalls nicht ratsam.

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