Stillzeit: Auf diese Lebensmittel jetzt verzichten!

Endlich! Das Baby ist da und Mama darf wieder alles essen, was in der Schwangerschaft verboten war? Ganz so ist es nicht. Auf diese Lebensmittel sollten Sie lieber verzichten.

Kohl ist ein starkes Blatt
Foto: APA (dpa)

In der Schwangerschaft müssen werdende Mamas ihren Babys zu liebe auf einiges verzichten. Rohes Fleisch zum Beispiel, die heiß geliebten Sushi oder Rohkäse aller Art sind nicht erlaubt. Zu groß ist die Gefahr gefährliche Toxoplasmose-Erreger zu kosumieren. In der Stillzeit gilt es andere Lebensmittel zu vermeiden. Alles, was den Milchfluss stoppt (Salbei zum Beispiel) oder blähendes Gemüse (Kraut, etc.) ist nicht optimal. Aber jedes Baby reagiert anders. Beim einen treten Probleme auf, das andere reagiert überhaupt nicht auf "Verbotenes". Als stillende Mama sollte man daher am besten in kleinen Maßen probieren und die Reaktion abwarten. Lediglich bei Alkohl und Koffein raten Fachleute wirklich ab.

Alkohol, Kaffee, Tee

Auch in der Stillzeit schadet das Genussmittel dem Baby. Denn alles, was Mami isst und trinkt, geht auch zu einem gewissen Teil in die Muttermilch über. Wer sich zu besonderen Anlässen ein Gläschen Sekt oder ein Schluckerl Wein gönnen möchte, macht das daher am besten nach der letzten Stillmahlzeit des Tages, wenn eine längere Trinkpause des Babys ansteht. Ähnliches gilt für Kaffee: Mehr als zwei Tassen pro Tag sollten es während der Stillperiode besser nicht sein. Das im Kaffee enthaltene Koffien kann auch den (empfindlichen) Säugling unruhig werden lassen. Gleiches gilt bei schwarzem Tee und Energy-Drinks. Auch Schokolade sollte aufgrund des enthaltenen Teein nur in Maßen verzehrt werden.

Bohnen, Erbsen, Linsen

Deftige Eintöpfe mit Hülsenfrüchte geben zwar Energie, die Mamas zweifelsohne brauchen, sind aber nicht ideal, weil sie zu Blähungen führen können. Manche Babys reagieren auf blähende Lebensmittel mit schmerzhaften Bauchkrämpfen. Vorsicht ist geboten bei: Zwiebel, Lauch, Sauerkraut, Kohlrabi, Linsen, Erbsen. Auch frisches Obst wie Zwetschken, Marillen, Kirschen und Birnen können blähen. 

Zitrusfrüchte

Vitamin C-Spender wie Orangen, Zitronen, Ananas, Kiwi und Erdbeeren können bei manchen Babys zu einem wunden Po führen. Schon der Saft einer halben Orange kann ausreichen um die Haut zu irritieren. 

Spargel & Knoblauch

Nutella-Milch klingt herrlich, aber Spargel-Milch? Wie gesagt, alles, was Mama isst und trinkt beeinflusst die Muttermilch. Besonders Spargel und Knoblauch können den Geschmack beeinflussen. Manche Säuglinge reagieren mit Unwillen darauf und verschmähen die Brust. Anderen ist es ganz egal Hauptsache, Mami ganz nah!