Sport: Wie Gadgets und Apps das Training verändern

Freizeitsport geht neue Wege. Bewegung allein zu machen reicht nicht mehr: Es geht darum, seine Daten zu erfassen, auszuwerten und mit anderen zu vergleichen. Die Hersteller haben bereits auf diesen Trend reagiert.

Laufen Training Workout - Cover
Sport machen allein reicht vielen nicht. Sie wollen ihre Ergebnisse online vergleichen Foto: lzf/iStock/Thinkstock

Der Verkauf dieser sogenannten Wearables, wie Armbänder oder Uhren, die zurückgelegte Distanzen messen oder Kalorien zählen, wird rasant steigen, ist auch das Marktforschungsinstitut IDC überzeugt. Als weltweit führend bei den Wearables gilt derzeit das US-Unternehmen Fitbit. Doch auch der Apple-Watch trauen Experten noch viel zu.

Software über Kleidung

Die Sportkonzerne mischen bei dieser Entwicklung ebenfalls mit, Branchenführer Nike sogar schon recht lange. Das US-Unternehmen hat seit 2012 mit dem "Fuelband" ein eigenes Fitnessarmband am Start. Inzwischen konzentriert sich der Konzern aber stärker auf die Entwicklung von Software, über die er sich mit seinen Kunden besser vernetzen kann.

Neue Trends

Das weiß auch Nike-Konkurrent Adidas, der mit seinem Fitnesssystem MiCoach am Start ist. "Wir müssen sowohl die Kaufgewohnheiten und den Fitnesszustand der Konsumenten kennen als auch ihre Motivation für den Sport, ihre Ziele, Orte, an denen sie sportlich aktiv sind und ihren Lebensstil verstehen", beschreibt Adidas seine Strategie. Anfang August übernahm Adidas Runtastic, einem Anbieter von Fitness- und Gesundheitsapps. Die 70 Millionen registrierten Nutzer sind ein wahrer Schatz an Kundendaten für Adidas. Und der US-Konzern Under Armour plant, die weltweit größte Fitness-Community aufzubauen.

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