Hundstage in Wien: Zehn Mittel gegen Hitzestau

So sehr man die Stadt liebt, aber Hundstage in der Großstadt sind bisweilen eine echte Herausforderung. Wer der Hitze nicht entfliehen kann, sorgt am besten vor bzw. packt die folgenden Dinge in die Tasche.

Frau Hitze Sonnenbrille Sommer - Cover
Mit nur wenigen Tricks wird der Sommer nicht zur Belastungsprobe für Geist und Körper Foto: paultarasenko/iStock/Thinkstock

Hat es im Umland bereits 30 Grad Celsius, sind es in der Wiener Innenstadt mindestens noch einmal gefühlte fünf Grad mehr. Einbildung ist das nicht, denn aufgrund der zahlreichen Klimaanlagen, die nach außen Wärme abstrahlen, den eng stehenden Gebäuden und dem Asphalt, der die Hitze speichert und wieder an die Umgebung abgibt, kommen selbst die sehnsüchtigsten Sonnenanbeterinnen ins Schwitzen. Mit den folgenden Dingen fällt es leichter, auch an den berühmten Hundstagen (23. Juli bis 23. August) einen kühlen Kopf zu bewahren.

1. Kühlen statt Dampfen

Um den Körper gegen die Hitze zu wappnen, nach einer lauwarmen Morgendusche am besten den Körper mit gekühlter Bodylotion eincremen. Vor allem die Waden und Füße bleiben nachhaltig erfrischt, wenn man sie mit menthol- oder lavendelhaltigen Fußgels behandelt. Kosmetika für unterwegs am besten auch vorkühlen.

2. Sprühen statt Schwitzen

Ob gekühltes Leitungswasser, das man in einen kleinen Sprüher umfüllt (gibt's im Baumarkt) oder fertige Erfrischungssprays aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt - ein probates Hilfsmittel, um Gesicht, Dekolleté und Arme zwischendurch etwas zu kühlen. Für die Beine am besten Fußsprays einpacken.

3. Fitness statt Flaute

Langes Gehen oder Stehen in der prallen Sonne und dazu zu wenig Flüssigkeit - dabei geht so mancher in die Knie. Mit Traubenzucker, Energieriegel und einem kühlen Fläschchen Mineralwasser ist man gut gegen kleine Kreislaufschwächen gerüstet.

4. Flach statt hoch

Wenn sich Füße und Beine durch die gestaute Wärme zu weiten beginnen, wird das Gehen in High Heels oder eng geschnürten Sandaletten schnell zur Qual. Am besten für Notfälle noch ein Paar leichte bequeme Schuhe einpacken, um im Notfall zu wechseln.

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High Heels im Sommer: sexy aber unbequem Foto: grinvalds/iStock/Thinkstock

5. Gras statt Asphalt

In der Hitze ist unser Körper, allen voran die Beine und Füße, noch mehr gefordert als sonst. Auf möglichst weichem Untergrund zu gehen entlastet sie. Wenn man zu Fuß unterwegs ist und die Möglichkeit vorhanden ist, die überhitzten Gehsteige verlassen und auf schattige Parkwege ausweichen.

6. Blicke statt Blinzeln

Nicht ohne Sonnenbrille mit entsprechendem UV-Schutz, um lichtempfindliche und computergeplagte Augen zu schonen. Gegen trockene und gereizte Augen, zu denen es in klimatisierten Augen rasch kommt, können Augengels aus der Apotheke helfen.

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Bester Schutz: Kein Sommer ohne Sonnenbrille Foto: JohanJK/iStock/Thinkstock

7. Minze statt Saures

Bonbons, Zahnseide oder Mundwasser mit Minz-Geschmack für zwischendurch garantieren gerade an Hundstagen einen frischen Atem.

8. Frischluft statt Hitzestau

Fächer und Handventilatoren sorgen für eine wohltuend sanfte Sommerbrise.

9. Strand-Duft statt Stadt-Luft

Fruchtige Erfrischungstücher, Strand-Parfüms, Lipgloss und Haarwachs mit Kokos-Aroma oder Lipgloss mit Exotic Fruit-Geschmack überlagern unangenehme Gerüche in den Straßen, öffentlichen Verkehrsmitteln und geschlossenen Räumen.

10. Plätschern statt Berieseln

Abkühlung über das Ohr? Ja, richtig gelesen! Dazu Kopfhörer aufsetzen und die Geräusche von plätscherndem Wasser oder der Meeresbrandung genießen. Am besten in einer der angesagten Strandbars der Stadt bei einem Sommerdrink.