Die Schwedenbombe wird zur Fairtrade-Süßigkeit!

Nach der Confiserie Heindl setzt nun auch Niemetz auf das gute Gewissen: Sowohl die Schwedenbomben als auch die Cremeriegel Manja und Swedy werden künftig ausschließlich mit fair gehandeltem Kakao produziert.

Die Schwedenbomben werden aber nicht teurer - Cover
Die Schwedenbomben werden aber nicht teurer Foto: APA

Spätestens Mitte Dezember soll das gesamte Sortiment mit dem Fairtrade-Gütesiegel versehen sein, kündigte Gerhard Schaller, Geschäftsführer des Eigentümers Heidi Chocolat, im APA-Gespräch an.

400 Tonnen Schokoglasurmasse pro Jahr

Konkret geht es um rund 400 Tonnen Schokoglasurmasse, die vom Wiener Traditionssüßwarenhersteller pro Jahr in der noch bis Ende 2015 in Landstraße ansässigen Produktion verarbeitet werden. Durch die Umstellung auf Fairtrade werde sich der Einkaufspreis von Kakao für das Unternehmen um 5 bis 6 Prozent verteuern, so Schaller. Der Kunde soll davon aber nichts merken - wobei der Schwedenbomben-Chef freilich rohstoffpreisbedingte Erhöhungen in mittlerer Zukunft nicht ausschließen wollte.

Das Manja-Stangerl von Niemetz
Das Manja-Stangerl von Niemetz Foto: Niemetz

Kleine Neuerung bei Manja und Swedy

Schaller betonte, dass sich an Aufmachung und Geschmack der Niemetz-Produkte durch den Fairtrade-Kakao aber nichts ändern wird. Eine kleine Neuerung gibt es aber doch: Manja wird es künftig nicht mehr als einzelnen 30-Gramm-Riegel geben. Stattdessen packt man künftig - analog zu Swedy - zwei 20-Gramm-Riegel in eine Packung. Weitere Naschinnovationen sind aber derzeit nicht geplant.

Die Geschichte von Niemetz und der Schwedenbomben:

www.schwedenbomben.at

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