Das Bett macht den Schlaf: So liegt man dank richtiger Matratze & Co. optimal

Ob Kaltschaum- oder Federkernmatratze, Naturdiamanten im Bettsystem oder der aus Amerika stammende Trend Boxspringbett – wir präsentieren die besten Tipps für die ideale Schlafunterlage für eine erholsame Nacht. Schlafen Sie schön!

Schlafen
Erholsamer Schlaf hängt maßgeblich vom Bett ab Foto: Thinkstock

Der Mensch verbringt im Durchschnitt rund ein Drittel seines Lebens mit Schlafen. Entscheidend für erholsamen und gesunden Schlaf ist vor allem das richtige Bett samt optimaler Matratze, Lattenrost und dem idealen Kissen. Kaltschaum, Ferderkern, Viscoschaum – welche ist nun die optimale Matratze für den Rücken?

Liegekomfort

Grundsätzlich gilt nach wie vor die Regel, dass Matratze und Lattenrost als Einheit dafür sorgen sollen, dass die Wirbelsäule nicht durchhängt. Um diese zu stützen, soll die Matratze in Hüft- und Rumpfregion stärker nachgeben. Visco-Matratzen mit einem Kern aus Viscoschaum passen sich perfekt dem Körper an, Kaltschaummatratzen mit eingearbeiteten Liegezonen sowie Federkernmatratzen stützen die entsprechenden Körperzonen optimal ab.

Diamantener Schlaf

Edelsteine spielen in der Heilkunst schon seit Jahrtausenden eine große Rolle. Ungeschliffene Steine sollen harmonisch auf das Energiesystem wirken, vitalisieren den Organismus und aktivieren die körpereigene Abwehr. Der österreichische Schlafsystem-Hersteller Relax folgt diesem Wissen und hat Naturdiamanten in sein Bettsystem Relax 2000 integriert.

Amerikanischer Trend

Immer beliebter werden auch in unseren Breiten die amerikanischen Boxspringbetten. Ausschlaggebend sind die drei Auflagen: Eine matratzenähnliche Unterkonstruktion ersetzt den Lattenrost, worauf die eigentliche Matratze liegt, die von einer 12 cm starken Komfortauflage bedeckt ist. Das Boxspringbett kann zudem voll motorisiert sein, wodurch der Liegebereich auf Knopfdruck in jede gewünschte Lage verstellbar ist. Durch die üppige Polsterung wird zwar hohe Bequemlickeit signalisiert. Sind die Matratzen allerdings zu weich, kann der Schlafende zu tief einsinken, wodurch die Bewegungsfreiheit eingeschränkt und Schwitzen verstärkt wird.

Tipps zum Bettenkauf

Bett probieren
Probieren geht über Studieren Foto: Thinkstock

– Probe liegen: Vor dem Kauf das Bett unbedingt auf individuelle Liegequalität und Bequemlichkeit prüfen. Ideal: das Modell ca. 15 Minuten in der Hauptschlaflage testen.

– Körperbau beachten: V-Typen (breite Schultern) und X-Typen (ausgeprägte Taille) müssen darauf achten, alle Bereiche zu stützen, damit die Wirbelsäule nicht in der Seitenlage durchhängt.

– Individuelle Vorlieben: In puncto Einstiegshöhe, Bettlänge oder Schwingverhalten auf individuelle Bedürfnisse achten.

– Pflegevoraussetzung: Darauf achten, dass die Materialien pflegeleicht sind.

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Weekend Magazin Ausgabe 12/2014 Foto: Weekend Magazin

 

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