Bienen im Garten sorgen für üppiges Wachstum und hohe Artenvielfalt

Ohne Bienen gibt es keine Bestäubung, keine Früchte und keinen Honig. Deshalb sollten auch in Garten und Balkon die Pollenlieferanten nicht fehlen. Damit sich Blütenpflanzen vermehren können, sind sie auf reichlich Hilfe angewiesen.

Gartensaison
Bis in den Spätherbst ist die Blütenvielfalt besonders wichtig Foto: Thinkstock

Im Frühjahr blühen die Obstbäume, und im Anschluss gibt es auf den Feldern viele blühende Ackerkulturen wie Raps oder Sonnenblumen. Sobald die Kulturpflanzen gefruchtet haben, nimmt die Blütenvielfalt ab. Ab Mai bis in den Spätherbst ist es wichtig, dass es für Biene, Schmetterling und Hummel durchgehend in Gärten, Blumenkisterln und Töpfen auch Zierpflanzen als Pollenlieferanten gibt. Je vielfältiger die Bepflanzung, umso mehr Insekten werden sich ansiedeln. Besonders wichtig ist, dass man viele Pflanzen mit ungefüllten Blüten anpflanzt, da gefüllte Blüten wenig bis keine Staubgefäße und somit keine Pollen haben.

Kennzeichnung

120 Gärtnereien in ganz Österreich kennzeichnen seit Frühlingsbeginn jene Pflanzen, die besonders für Bienen und Schmetterlinge geeignet sind. Es wurden 30 Pflanzen ausgewählt, die von Imkern empfohlen werden. Bei der Auswahl wurde bedacht, dass für alle Jahreszeiten und Verwendungsmöglichkeiten Zierpflanzen dabei sind.

Artenvielfalt

Die Pflanzen haben ihre Blütenfarben und den Duft für die Bestäubung durch Insekten entwickelt. Auch der Mensch erfreut sich an diesen Eigenschaften, und viele der ausgewählten Pflanzen können als Gewürzkräuter verwendet werden oder tragen schmackhafte Früchte. Die österreichischen Gärtner möchten mit dieser Aktion darauf hinweisen, dass man mit klassischen Zierpflanzen einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten kann. Alle teilnehmenden Gärtnereien und die ausgewählten Pflanzen findet man unter
www.gartenbau.or.at

Nützlinge

Eine Bauanleitung für ein Nützlinghaus finden Sie auf wohnnet.at

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