Bewegungsstrend erreicht Wien: Pumptracking im Gänsehäufel

Nach zwei Minuten außer Puste. Der erste permanente Pumptrack Wiens befindet sich im Areal des Hochseilklettergartens im Gänsehäufelbad.

Pumptrack
Ohne Helm geht nix beim Pumptrack.Wien.  Foto: © www.pumptrack.wien

Adrenalin-Junkies aufgepasst! Ein neuer Bewegungstrend erobert die Hauptstadt: Pumptrack ist eine als Rundkurs angelegte Wellenbahn mit Steilkurven, die mit Fahrrad, Skateboard, Longboard oder Roller befahren werden kann. Die Vorwärtsbewegung erfolgt dabei ohne Pedalantrieb und ohne antauchen mit dem Fuß, denn das Ziel ist es durch Ziehen und Drücken mit Beinen und Armen Schwung zu generieren. Klingt schwierig, die Lernkurve geht aber schnell nach oben, und schon nach einigen Proberunden werden die ersten Erfolge erzielt.

Pumptrack
Foto: © www.pumptrack.wien

Achtung, Suchtgefahr!

Wenn der Bewegungsablauf, das sogenannte "pumpen" einmal verinnerlicht wurde und die notwendige Geschwindigkeit erreicht wird, kann - und soll - ein Pumptrack mit hoher Geschwindigkeit durchfahren werden. Mehr als zwei, drei Minuten halten aber auch Profis nicht durch, denn die Bewegung wird mit zunehmendem Tempo anstrengender und kraftraubender. Beim Pumptrack-Fahren werden das Gleichgewicht und ganz besonders die koordinativen Fähigkeiten geschult, die bei vielen Menschen - zunehmend auch bei Jugendlichen - oft zu wenig ausgebildet sind. Der Spaß-Faktor überwiegt die Anstrengung freilich bei weitem, sodass das einzigartige Bewegungsgefühl beim Pumptrack-Fahren geradezu süchtig machen kann. Der Pumptrack.Wien befindet sich im Areal des Hochseilklettergartens im Gänsehäufelbad (1220, Moissigasse 21), nur fünf Minuten von der U-Bahn entfernt und mit dem Gratis-Bäder-Bus komfortabel erreichbar und ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, Räder, Longboards, Helme und Schutzausrüstung werden bereit gestellt.

Mehr zum Thema: