Darum bleiben Kinder nicht im Kindergarten

Während manche Kinder am liebsten den ganzen Tag im Kindergarten verbringen würden, wollen andere einfach nicht dort bleiben. Das kann unterschiedliche Ursachen haben und wie Sie diesen auf den Grund gehen, lesen Sie hier.

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Was Sie tun können, wenn das Kind nicht im Kindergarten bleiben will Foto: SerrNovik/iStock/Thinkstock

Wenn Ihr Kind nicht im Kindergarten bleiben will, hat die Ursache meist nichts mit dem Kindergarten an sich zu tun. Vielleicht hat Ihr Kind Verlustängste oder will sich (noch) nicht mehrere Stunden von den Eltern trennen. Mit dieser Situation gehen Sie am besten sehr offen um und suchen Hilfe bei den Kindergartenpädagoginnen. Sie haben Erfahrung und können beim Abnabelungsprozess des Kindes unterstützend zur Seite stehen.

Langeweile

Ein weiterer Grund, dass die Sprösslinge nicht im Kindergarten bleiben wollen, könnte sein, dass sie sich dort langweilen. Obwohl viele Spielkameraden dort sind und es viel zu erkunden gibt, finden manche Kinder in der Fülle der Auswahl nicht das was zu ihnen passt. Das Resultat dieser Überforderung ist, dass sie sich nicht beschäftigen und sich teilweise in den Spielen ausgrenzen. Hier ist Motivation ein entscheidener Faktor. Versuchen Sie Ihr Kind von den tollen Spielen und der Gemeinschaft im Kindergarten zu überzeugen und bringen Sie ihm die einzelnen Spiele näher, damit wirken Sie der Überforderung entgegen. Ein Gespräch mit den Pädagogen im Kinderhort ist in diesem Fall ebenfalls zu empfehlen.

Freunde finden

Sobald Kinder sozialen Anschluss in der Kindergarten-Gruppe gefunden haben, gehen sie gerne in den Kindergarten, denn dort warten Freunde und die lieb gewonnene Kindergartentante. Wenn Sie bemerken, dass es ihrem Kind Probleme bereitet Kontakte zu anderen Kindern zu knüpfen, kann dieser Tipp helfen: Versuchen Sie als eine der ersten im Kindergarten zu sein, denn dann ist die Anzahl der Kinder überschaubar und sie gehen schneller aufeinander zu.

Länger bleiben

Manchmal haben Kinder Angst in der neuen Umgebung mit zunächst fremden Kindern und Erwachsenen. Um den Kleinen die neue Situation vertrauter zu machen, ist es hilfreich, wenn Mütter oder Väter in den ersten paar Tagen für ein oder zwei Stunden im Kindergarten bleiben. Somit ist die wichtigste Bezugs- und Vertrauensperson des Kindes da und es kann die neue Umwelt unbekümmert kennenlernen.

Trotz Tränen gehen

Viele Kinder weinen bitterlich, wenn Mutter oder Vater sich verabschieden. In dieser Situation ist es wichtig, dass Eltern sich überwinden und trotzdem gehen, denn meistens hören die Kinder auf zu weinen, sobald die Eltern aus der Tür sind.

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