Ihr Kind hat Albträume? Das können Sie tun

Kinder, die in der Nacht schweißgebadet und angsterfüllt aufwachen, haben meist einen schrecklichen Albtraum erlebt, der ihnen nur zu real erschienen ist. Woher diese Träume kommen und was Eltern dagegen tun können, lesen Sie hier.

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Albträume erschrecken Kinder extrem Foto: AndreyPopov/iStock/Thinkstock

Manche Albträume wirken so real, dass die Bilder den ganzen Tag über nicht vergessen werden können. Wenn Kinder diese Art von Träumen erleben, reagieren sie meist mit heftigen Angstzuständen und Weinattacken.

Trösten und beruhigen

In dem Moment, in dem das Kind verwirrt und mit den Bildern und Gedanken des Traumes aufwacht, ist das wichtigste, Trost zu spenden. Am besten Sie nehmen das Kind in den Arm und beruhigen es mit sanften Worten. Wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, könnte eine Gute-Nacht-Geschichte ablenken und beim Einschlafen helfen .

Gemeinsam einschlafen

Bei intensiven und schrecklichen Albträumen haben Kinder manchmal auch am nächsten Abend Angst vor dem Einschlafen. In dieser Situation ist es hilfreich mit dem Kind über das im Traum erlebte, zu sprechen und zu erklären, dass diese Dinge nichts mit dem realen Leben zu tun haben. Überzeugen Sie Ihr Kind, dass diese Träume eine Ausnahme sind und nicht jede Nacht vorkommen. Bleiben Sie dann so lange bei Ihrem Kind, bis es eingeschlafen ist. Das gibt Sicherheit und nimmt die Angst vor dem Einschlafen.

Grund erforschen

Wenn die Albträume häufiger vorkommen, sollten Sie einen Kinderarzt- oder Psychologen aufsuchen. Vielleicht hat das Kind Probleme im Kindergarten, oder in der Schule. Eventuell gibt es Konflikte mit anderen Kindern oder eine bevorstehende Veränderung macht dem Kind zu schaffen. Manchmal entwickeln Kinder auch Ängste und können diese den Eltern nicht kommunizieren. In diesen Fällen sollten Sie außenstehende Personen und kompetentes Fachpersonal um Hilfe bitten.

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Wiederkehrende Albträume sind belastend Foto: SergeyNivens/iStock/Thinkstock