Studie: Hunde verringern Asthmarisiko bei Kindern

Hunde sind nicht nur die treuesten Freunde des Menschen, sie wirken sich auch positiv auf die Gesundheit ihrer Herrchen und Frauchen aus. Einer Studie zufolge, erkranken Kinder, die mit Hunden aufwachsen seltener an Asthma.

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Hunder verringern Asthma-Erkrankungen Foto: Artranq/iStock/Thinkstock

Die Uppsala Universität in Schweden fand bei einer Forschung heraus, dass Kinder, die mit einem Hund aufwachsen, bis zu 13 Prozent (!) weniger an Asthma erkranken, als Kinder ohne Hund. Für die Studie wurden über eine Million schwedische Kinder untersucht. Dabei wurde auch der Einfluss von Bauernhof-Tieren wie Kühen, Hennen und Schweinen analysiert. Hier wurde das Asthma-Risiko bis zu 52 Prozent verringert.

Hunde verändern die Bakterienflora

Frühere Studien haben bereits bewiesen, dass Hunde die Bakterienflora im Hausstaub verändern. Mäuse, die getestet wurden, hatten weniger allergische Reaktionen und positive Veränderungen in der Darmflora, und nun ist zum ersten Mal die Reaktion, die Hunde auf Menschen auslösen, getestet worden.

Weitere Untersuchungen notwendig

"Kinder, die Allergien gegen Katzen und Hunde haben, sollten sich nicht in deren Gegenwart aufhalten. Aber unsere Resultate haben klar gezeigt, dass Kinder, die mit Hunden aufgewachsen sind, später ein geringeres Risiko aufweisen an Asthma zu erkranken", sagt Catarina Almqvist Malmros, eine Autorin der Studie. Es müssen aber noch weitere Tests durchgeführt werden. Denn zum jetzigen Zeitpunkt könne man die Ergebnisse noch nicht auf individuelle Fälle übertragen.