Babysitten kann Großeltern vor Demenz schützen

Großeltern sind tolle Babysitter! Sie haben fast immer Zeit, kennen das Enkelkind und wollen nur das Beste für den Sprössling. Eine neue Studie zeigt nun, wie sich das Babysitten auf den Gesundheitszustand von Omas und Opas auswirkt.

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Enkel halten ihre Großeltern auf Trab Foto: RuslanGuzov/iStock/Thinkstock

Wissenschaftler veröffentlichten im Journal „North American Menopause Society“ Untersuchungsergebnisse, die zeigen wie sich das Babysitten der Enkelkinder auf den Gesundheitszustand der Großeltern auswirkt. Die Studie der 186 Teilnehmer belegt klar, dass Omas und Opas besser bei kognitiven Tests abschneiden, wenn sie mindestens einmal pro Woche auf die Enkel aufpassen. Personen, die das nicht tun, erzielten im direkten Vergleich durchwegs schlechtere Ergebnisse. Daraus folgern die Wissenschaftler, dass das Risiko von Demenz und Alzheimer verringert werden kann, wenn Großeltern Zeit mit ihren Enkeln verbringen.

Zu viel ist ungesund

Großeltern profitieren zwar von der gemeinsamen Zeit mit den Enkeln, allerdings wirkt sich zu viel Verantwortung auch negativ auf ihre Gesundheit aus. Denn diejenigen, die ihre Enkelkinder mehr als fünf Mal pro Woche hüten, schneiden schlechter ab als Großeltern, die nur einmal pro Woche die Kinder hüten.

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