Seit 40 Jahren vom Mississippi an den Inn - und umgekehrt

Der Besuch junger Amerikaner gehört zum sommerlichen Innsbrucker Stadtbild und ist das Ergebnis einer nunmehr 40-jährigen Partnerschaft der Universitäten in Innsbruck und New Orleans.

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Im Sommer des Jahres 1976 kamen erstmals Studierende aus New Orleans an die Universität Innsbruck. Foto: The University of New Orleans

„American English“ hört man zur Zeit wieder an vielen Ecken in Innsbruck. Mehr als 270 Studierende aus den USA nehmen in diesen Wochen an der „UNO-Innsbruck International Summer School“ teil.

Der Besuch aus New Orleans hat Tradition: Auf Initiative des Historikers Gordon „Nick“ Müller kamen bereits 1976 erstmals amerikanische Studenten nach Innsbruck. 1983 wurde aus der informellen Partnerschaft eine offizielle Universitätspartnerschaft.

Auch etwa 70 Studierende der Uni Innsbruck nehmen das Angebot eines Aufenthalts in der Stadt am Mississippi in Anspruch und absolvieren ein Semester oder ein Jahr an der University of New Orleans. Auch Lehrende der Uni Innsbruck können dort ein Semester tätig sein, während im Gegenzug Lehrende aus New Orleans in der Landeshauptstadt forschen und lehren.

Um den wissenschaftlichen Austausch weiter voranzutreiben, hat Rektor Tilmann Märk in diesem Jahr erstmals ein Forschungsstipendium für einen „Guest scientist“ ins Leben gerufen: Die Stadtforscherin Renia Ehrenfeucht war im Juni als erste Gastwissenschaftlerin an der Fakultät für Architektur tätig.

Das amerikanisch-österreichische Austauschprogramm ist mit seiner 40-jährigen Geschichte eine der ältesten und größten akademischen Sommerschulen, die von einer Universität in den USA im Ausland angeboten wird. „Etwa 10.000 Studierende haben an diesem Programm bisher teilgenommen.

 

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