So wird die Küche zum offenen Wohn(t)raum

Ab jetzt sind die Grenzen fließend: XXXLutz hat für Sie die besten Tipps, wie Sie Küche, Wohn- und Essbereich zu einem großen Raum mit Stil, Struktur und Wohlfühl-Atmosphäre verschmelzen.

Offener Wohntraum - Cover
Die variable Wohnküche von Novel schafft durch die frei stehende Kochzeile ein völlig neues Raumgefühl Foto: XXXLutz KG

1. Räume mit Farben visuell verbinden

Verschmelzen drei Räume zu einem einzigen, soll sich das auch in der Gestaltung widerspiegeln. Das gelingt unter anderem durch Farben. Eine stimmig zusammengestellte Farbpalette schafft ein stilvolles Ambiente. Wer sich etwa einen natürlichen Look wünscht, kann Grün- und Holztöne kombinieren. Die Mischung aus Grau- und Holztönen wiederum versprüht skandinavisches Flair. Auch die Dekoration sollte sich in das gewählte Farbschema einfügen.

2. Einen harmonischen Stil kreieren

Ein offener Wohnbereich soll eine unaufgeregte, gemütliche Raumatmosphäre bieten. Um einen harmonischen Einrichtungsstil zu erreichen, stimmen Sie Elemente wie Bodenbeläge, Materialien und das Design der Möbel aufeinander ab. Eine Vintage-Küche mit Wohnzimmermöbeln im modernen oder Industrial Look zu kombinieren wirkt etwa schnell unausgewogen. Akzente können gesetzt werden – aber gezielt und nach dem Motto "Weniger ist mehr".

3. Ein Zentrum definieren

Wo im Raum der Fokus liegen soll, hängt von der Zimmergröße ab. Wer für mehr als vier Personen Platz am Esstisch schaffen muss, sollte sich auf diesen konzentrieren. Bei weniger Personen können Sie das Sofa ins Zentrum rücken. Der Esstisch weicht an eine Wand aus, wird bei Besuch in die Mitte geschoben und ausgezogen. Bei kleinen Räumen sollten Sie auf runde Esstische setzen. So wird die eingeschränkt wirkende Geometrie des Zimmers aufgebrochen.

Offener Wohntraum
Harmonisches Gesamtbild: Wohn- und Esszimmerlösung von Val-Natura Foto: XXXLutz KG

4. Dem Raum Struktur verleihen

Ein offener Wohnbereich sollte optisch in kleine Bereiche gegliedert werden. So geht die Behaglichkeit, die wir von geschlossenen Räumen gewohnt sind, nicht verloren. Ideal eignen sich offene Regale, die von beiden Seiten zugänglich sind. Niedrige Raumteiler mit Laden und Türchen sorgen ebenfalls für Struktur und bieten wichtigen Stauraum. Am deutlichsten lässt sich ein offenes Wohnzimmer mit einem Paravent von Essbereich und Küche optisch abgrenzen.

5. Das Sofa frei stehend positionieren

Klassisch platzieren wir Sofas gerne an Wänden. Zugunsten des erwähnten Plus an Behaglichkeit und der Struktur im Zimmer lohnt es sich aber, über frei stehende Sitzgelegenheiten nachzudenken. Ein offenes Wohnzimmer lässt sich bei ausreichend Platz auch mit zwei Sofas, die über eine Ecke eine Insel bilden, ausstatten. Eine Couch kann dabei frei im Raum und die andere an der Wand stehen. Denselben Effekt erzielen Sie natürlich mit einem Ecksofa.

Offener Wohntraum
Ein frei stehendes Sofa rückt die Gemütlichkeit in den Fokus Foto: XXXLutz KG

6. Platzierung des Fernsehers

Beim gemeinsamen Abendessen hängen die Augen der Kinder nur am Fernseher? Diese Gefahr besteht im offenen Wohnraum, wenn das TV-Gerät nicht durchdacht platziert wurde. Natürlich ist es auch praktisch, wenn Sie beim Kochen die Nachrichten verfolgen können. Ehe Sie dem Fernseher also einen Platz zuweisen, überlegen Sie, welche Möglichkeiten Ihnen wichtig sind. Denken Sie über TV-Geräte mit schwenkbarer Wandhalterung oder raffinierten Deckenschienen nach.

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