Ein Raum für alle Fälle

Wie Sie Ihr Wohn-Schlafzimmer gestalten müssen, damit der Wechsel von Tag zu Nacht funktioniert, und es so richtig gemütlich wird? Mit diesen Tipps gelingt's.

Wohn- und Schlafzimmer - Cover
Foto: XXXLutz KG

Vor allem in kleinen Wohnungen ist geschicktes Kombinieren gefragt. Nicht selten wird das Wohnen deshalb clever mit dem Schlafen verbunden. Anders als man annehmen mag, handelt es sich dabei jedoch längst nicht mehr nur um eine Notlösung für Studenten. Weil die Mietkosten für Wohnraum in den vergangenen Jahren stark angestiegen sind, müssen immer mehr Menschen mit weniger Wohnraum auskommen. Da kommt der Trend zum offenen Wohnen genau richtig! Denn: Die Gemütlichkeit, die so ein Wohn-Schlafzimmer ins Zuhause bringt, ist unschlagbar. Vorausgesetzt natürlich, man weiß, wie man das Beste aus dem neuen Lieblingsraum herausholt.

Optische "Teilung"

Gleich zu Beginn steht die durchdachte Unterteilung des Raumes. Um ein unruhiges Gesamtbild zu vermeiden, ist es ratsam, Wohnen und Schlafen optisch voneinander abzugrenzen. Oft gelingt das bereits durch das geschickte Stellen der Möbel zueinander. Dreht beispielsweise das breite Sofa dem Raum den Rücken zu, sorgt das schon für eine Abtrennung der Sitzgruppe vom restlichen Zimmer. Aber auch Schränke oder Bücherregale können die Rolle des Raumteilers übernehmen. Sie möchten einen deckenhohen Sichtschutz? Investieren Sie in eine Trennwand, einen Paravent oder – wenn es leichter und luftiger sein soll – schrauben Sie ein Schienensystem an gewünschter Stelle an der Decke an und hängen Sie ganz einfach Vorhänge ein. Unterstützen lässt sich die Aufteilung des Raumes mittels entsprechender Farbgestaltung. Denn: Farblich abgesetzte Wandbereiche verstärken den Gruppierungseffekt optimal.

Wohn- und Schlafzimmer
Foto: XXXLutz KG

Kuschelig: Nischen schaffen

Ob das Dachgeschoß mit seinen vielen Schrägen oder der Altbau mit seinen romantischen Erkerzimmern: Passt der Schnitt der Wohnung, ergeben sich die Möglichkeiten für kuschelige Nischen beinahe von selbst. So ist die eine oder andere Ecke im verwinkelten Wohnraum perfekt, um den Schlaf- oder Fernsehbereich unterzubringen. Für die nötige Privatsphäre sorgen wieder entsprechend gestellte Möbel, Textilien und andere kreative "Trennwände".

Wohn- und Schlafzimmer
Foto: XXXLutz KG

Hoch hinaus

Eine weitere clevere Lösung ist das Podest. Die kleine Erhöhung ist nämlich nicht nur ein optisches Highlight, das Wohnen und Schlafen ganz klar voneinander abgrenzt, es spart auch jede Menge Platz. Denn unter ihm findet sich ganz viel Stauraum, sodass der Raum eigentlich niemals "zu voll" wirken kann. Wer den Komfort hoher Decken hat, kann noch einen Schritt weiter gehen und eine offene Etage einbauen. So entstehen zwei eigene Bereiche und dennoch überblicken Sie jederzeit den ganzen Raum.

Die ideale Schlafunterlage

Werden Wohnen und Schlafen kombiniert, sollte auch die Schlafunterlage diesem Anspruch gerecht werden. Es liegt also nahe, in ein Schlafmöbel zu investieren, das mehr ist als "nur" ein Ort zum Niederlegen. Wie wäre es etwa mit einem Bett mit eingebautem Stauraum? Ähnlich praktisch ist die Couch mit Bettlade. Nicht zu vergessen: das Schlafsofa. Der größte Verwandlungskünstler unter den Möbelstücken ist mittlerweile stylisher Hingucker und Platzsparer in einem. Zudem gibt‘s Schlafsofas mit Lattenrost und Matratze, in denen man genauso gut schlummert wie im "richtigen Bett".

Wohn- und Schlafzimmer
Foto: XXXLutz KG