Der Wiener Fußball - Zahlreiche Vereine aus der Region als Sportmöglichkeit

Kaum eine Region in Österreich oder Deutschland stellt mehr Vereine, als die Hauptstadt Österreichs. Selbst eine eigene Wiener Stadtliga wird angeboten und 16 Vereine in und um Wien, kicken in der Landesliga Österreichs gegeneinander. Aber auch in der Tipico Bundesliga oder der Ersten Liga sind Wiener Vereine vertreten und sorgen somit für die Fußballfaszination in der Hauptstadt. Besonders beliebt ist die Sportart nicht nur bei Herren, sondern auch bei Kindern. Im frühen Alter stellt sich den Eltern bereits die Frage, welches Fußballteam für den Einstieg das Richtige ist.

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Eine gute Grundlage für eine Profi-Karriere ist der Einstieg bei einem Wiener Fußballverein Foto: Unsplash/Alexander Redl

Interessant wird es für die wahren Fans der Wiener Fußballclubs zumeist im Stadion von Rapid, Austria oder bei der Admira. In der Tipico Bundesliga spielen aktuell mehrere Teams aus der Hauptstadt und sorgen so immer wieder für packende Derbys. Wem der Kick des reinen Zuschauens nicht reicht, der kann sich dank des Liga-Sponsors auch an Sportwetten beteiligen. Um einen geeigneten Buchmacher zu finden, lohnt sich der Blick auf Sportwetten.org. Hier werden neben dem Hauptsponsor weitere Anbieter verglichen und Fans können sich einen zusätzlichen Spannungsfaktor generieren.

Fußballvereine in Wien, bei denen sich der Einstieg lohnt

Generell muss man erwähnen, dass die Chancen für Fußballer in Wien besonders hoch sind, um entdeckt zu werden. Die Vereine mögen talentierte Spieler zwar nur ungern hergeben, aber einigen sich meist, um dem Spieler nicht im Wege zu stehen. Dabei sitzt bei fast jedem Spiel ein Scout aus Wien auf der Tribüne und beobachtet die Nachwuchskicker.

Einen besonderen Verein für einen perfekten Einstieg gibt es nicht wirklich. Talentierte Spieler werden unserer Meinung nach früher oder später entdeckt und gelangen so in die Top Teams aus Wien. Natürlich ist es dabei der Traum eines jeden, einmal in der Tipico Bundesliga zu landen und dort für seinen Lieblingsverein zu spielen. Dennoch kann der Weg hier hin sehr steinig sein und setzt natürlich Leistung der Jugendspieler voraus.

Anfangen sollten Junioren oder Jugendliche bei kleineren Vereinen in und um Wien, um den Fußball kennenzulernen. Würde ein Spieler sofort bei der Austria oder Rapid beginnen, könnte dies vor allem in jungen Jahren zu einem Interessenskonflikt werden. Nicht nur der Spieler müsste sich mehrfach wöchentlich zum Training begeben, sondern auch die Eltern des jungen Kickers müssten voll und ganz hinter ihm stehen und einige Strapazen auf sich nehmen. Somit empfiehlt es sich den Sport erst einmal kennenzulernen und anschließend gegebenenfalls mit den großen Vereinen in Kontakt zu treten.

Marco Arnautovic als Beispiel für eine gute Jugendarbeit

Der bekannte österreichische Nationalspieler Marco Arnautovic ist ein gutes Beispiel für die herausragende Jugendarbeit in Österreich. Im Wiener Gemeindebezirk Floridsdorf begann der junge Arnautovic und konnte sich 1998 für die Jugend der Austria empfehlen. Im Jahre 2001 begann seine Profilaufbahn beim First Vienna FC, ehe er ein Jahr darauf erneut für Austria Wien spielte. Durch Schwierigkeiten mit dem Trainer und dem Verein, entschied er sich nach nur einer Spielzeit zurückzukehren und spielte wieder für die Austria. Auch hier hatte der Jungstar Probleme sich anzupassen und verblieb mit einem Wechsel zu Rapid Wien. Von 2004 bis 2006 ging er wieder für den Floridsdorfer AC auf den Platz, ehe er den bis dahin größten Wechsel zum FC Twente vollzog. In 44 Spielen konnte der junge Wiener 12-Mal treffen und begeisterte durch seine intelligente Spielweise, sodass im Jahre 2009 eine Leihe zum ruhmreichen Inter Mailand anstand. Aber auch hier fühlte sich der Österreicher mit serbischen Wurzeln unwohl und kam nur dreimal zum Einsatz.

Das er jedoch Talent hatte, stand vollkommen außer Frage und der deutsche Bundesligist Werder Bremen bot ihm ein Wechsel an die Weser an. In drei Jahren kam er dort 72-Mal zum Einsatz und konnte 14 Tore selbst schießen. Die bisher längste Zeit verbrachte Arnautovic jedoch bei Stoke City. Von 2013 bis 2017 kickte der Nationalspieler in 125 Spielen. Aktuell steht er seit dieser Saison beim Ligakonkurrenten West Ham United unter Vertrag.

Auch die Nationalmannschaft durchlief er bereits in jungen Jahren und spielte ein einziges Mal für die U18, bevor er in den U19 Kader berufen wurde. In der U23 erzielte er in sechs Spielen drei Tore und wurde anschließend für das Männerteam aus Österreich berufen. Arnautovic zeigt, dass ein Aufstieg in der Wiener Provinz möglich ist, auch wenn dies nicht immer einfach für ihn war und er sich bei vielen Vereinen durchkämpfen musste.

Insgesamt 51 Wiener Vereine stehen zur Auswahl bereit. Alle Vereine aufzuzählen, würde Stunden dauern. Die bekanntesten Vereine sind sicherlich:

• die Admira/Wacker
• Rapid Wien
• Austria Wien
• First Vienna FC

sowie viele weitere Teams in und um Wien. Der österreichische Fußball-Verband bietet besonders der Jugend eine gute Gelegenheit, nicht soweit reisen zu müssen. Während Nachwuchsteams in Deutschland teilweise lange Strecken zurücklegen müssen, um zum gegnerischen Team zu gelangen, sind in den Wiener Stadtligen zumeist Derbys angesagt und der Weg ist leicht erreichbar. Somit sind auch für Eltern von Jugendspielern, nicht dem Zwang ausgesetzt dauerhaft mit den Kindern unterwegs zu sein.

Auch andere Sportarten sind in Wien gefragt

Nicht nur der Fußball ist in Wien populär, sondern auch andere Sportarten, können als Sportmöglichkeiten genutzt werden, um sich sportlich zu betätigen. So bieten viele Teams aus Wien auch Hockeyteams, Basketballmannschaften oder sogar einen eigenen Dart-Club an, um Kinder und Erwachsene fit zu halten.

Selbstverständlich zählt auch der Wintersport zu einer der populären Sportmöglichkeiten der Region. Viele Spitzensportler halten sich beispielsweise während einer Pause in Wien fit, um für den nächsten Wettkampf ideal vorbereitet zu sein.