Freizeitspaß in Graz: Escape Games

Escape Games sind in Japan schon lange ein Renner. Auch in Osteuropa erfreut sich die Freizeitbeschäftigung immer größerer Beliebtheit. Jetzt ist der neue Freizeitspaß mit „Exit the Room“ auch in Graz angekommen.

Exit the room
Foto: Weekend Magazin

Wem das sonntägliche Kreuzworträtsel zu langweilig ist, für den gibt es in Graz jetzt mit „Exit the Room“ die perfekte Alternative: Ein sog. "Real Escape Game". Will man es spielen, macht man sich einfach einen Termin aus und findet sich zur vereinbarten Zeit in Teams von zwei bis fünf Personen in den Räumen der Veranstalter ein. Bei "Exit the Room" kann aus zwei unterschiedlichen Spielarten gewählt werden  – „Madness“ und „The bomb“. Das Ziel: Durch Lösen diverser Rätsel einen Raum schnellstmöglich zu verlassen bzw. eine (fiktive) Bombe zu entschärfen. Die Spielleitung übernimmt der „Gamemaster“. Dieser kann von den Spielern für maximal fünf Tipps zurate gezogen werden. Die Rätsel sind so konzipiert, dass sie nur durch die Dynamik der Gruppe lösbar sind. „Alleine wäre es unmöglich, die Rätsel in der vorgegebenen Zeit zu lösen“, erklärt Gottfried Amtmann von „Exit the Room“.

Exit the room
In der Kommandozentrale werden die Spieler vom Gamemaster überwacht. Foto: Weekend Magazin

Madness oder The Bomb

Ein Szenario: Unter dem Motto „Totaler Irrsinn – Bloß keine Panik!“ muss aus der düsteren Folterkammer einer Psychatrie geflohen werden. Es gilt, zahlreiche knifflige Rätsel zu lösen, um innerhalb einer Stunde die Psychiatrie wieder verlassen zu können – der Rekord liegt im Moment bei 23 Minuten. Etwa 75 Prozent der Teams schaffen es laut Gamemaster Moritz Latzka in der vorgegebenen Zeit. "the Bomb" hingegen ist genau das Richtige für jeden, der sich immer schon einmal wie James Bond fühlen wollte. Das Setting versetzt die Spieler in die Zeit des kalten Kriegs zurück, das unaufhörliche Hinunterticken des Countdowns stellt die Nerven auf eine harte Probe. Ein kühler Kopf und vor allem das Zusammenarbeiten im Team sind also gefordert, um die Bombe zu entschärfen und damit die Welt zu „retten“. Ein dritter Raum, der im Fühjahr eröffnet werden soll, ist bereits in Planung. Das Thema lassen die Macher von "Exit the Room" derzeit noch offen:  „Um die Spannung nicht zu zerstören, bleibt das noch unser Geheimnis", schmunzelt Gottfried Amtmann.

Exit the room
Bei „The bomb“ muss innerhalb einer Stunde die Bombe gefunden und entschärft werden. Foto: Weekend Magazin

Ein kleiner Einblick in die Exil the Room Welt: