Was auch Nicht-Nutzer über Netflix wissen sollten

Die ganze Welt spricht nur noch über Netflix! Ob Filme, Serien oder Dokus – das konventionelle Fernsehprogramm scheint nicht mehr existent oder zumidnest interessant zu sein.

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Auch für Nicht-User Foto: Tookapic/stock.tookapic.com/pexels.com

Und obwohl Netflix omnipräsent ist, gibt es trotzdem genügend Leute, die (noch) keine Abonnenten sind. Um das Thema kommen sie aber dennoch nicht herum. Damit sie ebenfalls mitreden können, hier die wichtigsten Fakten zum gigantischen Streaming-Portal, der eine neue Ära der TV-Unterhaltung eingläutet hat.

1. 100 Millionen User weltweit

Nur die wenigsten wissen, dass es Netflix bereits seit 20 Jahren gibt und inzwischen 100 Millionen Abonnenten zählt – die Hälfte davon kommt aus den Vereinigten Staaten. Je nach IP-Adresse hat der Nutzer Zugang zu der Videothek des jeweiligen Landes, aus dem die IP kommt. Das bedeutet, dass Sie andere Filme und Serien empfangen können, wenn Sie beispielsweise in die USA reisen. Länder, in denen generelle Zensur gilt wie China oder in denen eine Sperre durch die US-Regierung verhängt wurde (Nordkorea, Syrien sowie die Halbinsel Krim), haben keinen Zugang.

2. Die beliebtesten Serien

Es gibt eine Handvoll Serien, die auf dem Streaming-Anbieter gezeigt werden und in vielen Fällen auch dadurch eine solche Popularität erlangt haben. Viele wurden auch von Netflix selbst produziert. Zu den beliebtesten Eigenproduktionen zählen „House of Cards“, „Orange Is The New Black“, „Black Mirror“ , „Stranger Things“, „Narcos“ oder „The Crown“ .

3. Oscar-prämierte Meisterwerke

Netflix zeigt aber auch neuere Filme sowie Oscar-prämierte Meisterstücke wie „Good Will Hunting“, „Braveheart“, „A Beautiful Mind“ oder „Der Gladiator“. Auch Allzeit-Klassiker wie „Der Pate“, „Uhrwerk Orange“ oder „Die üblichen Verdächtigen“ sind verfügbar. Je nach Lizenzvereinbarungen mit den unterschiedlichen Studios und Inhaltsanbieter kann es sein, dass manche Shows jedoch nur eine begrenzte Zeit auf Netflix verfügbar sind.

4. Einzug in Cannes

Netflix-Produktionen haben sogar schon Einzug in eine der wichtigsten Verleihungen gehalten: Die Filmfestspiele in Cannes. 2017 war eine große Überraschung, schließlich erhalten die Goldene Palme traditionellerweise Produktionen aus Hollywoodstudios wie Sony, Warner oder Fox, aber natürlich auch internationalen Filmstudios. Im vergangenen Jahr hat es unerwartet auch der Streaming-Dienst mit gleich zwei Produktionen vor die Jury geschafft, was in Cannes für große Debatten gesorgt hat: „Die Meyerowitz Stories“ mit Ben Stiller und Emma Thompson sowie das südkoreanische „OKJA“ mit Jake Gyllenhaal und Tilda Swinton.

5. Kabelfernsehen bald ersetzt?

Viele stellen sich die Frage, ob Netflix das Kabelfernsehen ersetzen wird. Tatsächlich sind es nicht wenige, die sich für diesen Umstieg entscheiden und ihren Kabelvertrag kündigen, zumal sie auf Netflix wirklich das sehen können, was sie wollen. Dass das Kabelfernsehen jedoch so schnell und vor allem gänzlich ersetzt wird, ist dennoch sehr unwahrscheinlich. Wichtig für die Netfllix-Nutzung sind demnach vor allem eine schnelle, stabile Internetverbindung sowie die Datenkapazität. Bei vier Stunden Nutzung täglich verbraucht das Portal bis zu 840 Gigabyte pro Monat. Live-Shows gibt es zudem (noch) nicht – das heißt, dass Sportevents oder Nachrichten nicht verfügbar sind. Optimal ist der Streaming-Dienst demnach, die auf diese Sparten verzichten können...

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