Trockene Haut: 5 Tipps, die wirklich helfen

Rissige, spröde, schuppige Stellen sind Symptome trockener Haut. Grund dafür: Hitze, Kälte, Krankheiten und Stress. 5 Tipps, die dagegen helfen.

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Die richtige Hautpflege und Kosmetik ist bei trockener Gesichtshaut das A und O Foto: Jupiterimages/iStock/Getty Images Plus/Getty Images

Unsere Haut ist wie der Spiegel unserer Gesundheit und zeigt deutlich, wenn etwas nicht stimmt. Trockene Haut sieht unschön aus und belastet vor allem Neurodermitis-Betroffene stark. Die Haut spannt, juckt und schuppt sich. Im Extremfall bilden sich Risse und Austrocknungsekzeme. Es ist wichtig, die Ursache für trockene Haut herauszufinden, die passenden Behandlungen zu erforschen und die richtigen Pflegeprodukte anzuwenden. Am häufigsten sind Hände, Füße, Gesicht, Waden oder Unterarme davon betroffen.

Ursachen

Die Haut bildet eine Barriere gegen äußere Umwelteinflüsse: Keime, UV-Strahlung, Temperaturschwankungen. Diese ist bei trockener Haut gestört, wird dünn und pergamentartig. Die entstehenden Hautrisse erleichtern es Bakterien, in den Körper zu gelangen, wo sie Entzündungen auslösen. Neben Umweltfaktoren können auch Krankheiten wie Diabetes mellitus Ursachen für trockene Haut sein.

Die häufigsten Ursachen

  • Sonneneinstrahlung
  • Kälte und/oder Hitze
  • Putzmittel oder Reizstoffe
  • Flüssigkeitsmangel
  • Krankheiten: Neurodermitis, Diabetes, Schuppenflechte, Hormonschwankungen, Kontaktekzeme
  • Nebenwirkungen bestimmter Medikamente (z.B. kortisonhaltige Cremen)
  • Psychische Beschwerden/Belastungen und Stress
  • Mangelernährung bzw. einseitige Ernährung
  • Feuchtigkeit der Haut nimmt im Alter ab

Arztbesuch

Wann Sie einen Dermatologen aufsuchen sollten, hängt vom Ausmaß der trockenen Hautstellen und den Symptomen ab. Hilft bei trockener Haut kein Eincremen, und breiten sich schuppende Stellen aus, die zu Entzündungen führen, ist ein Arzttermin ratsam. Wird die trockene Haut von folgenden Symptomen begleitet, keine Zeit mehr verlieren:

  • Übelkeit
  • Schwindel
  • Haarausfall
  • Starke Gewichtsschwankungen
  • Häufiges Wasserlassen
  • Großer Durst
  • Ängste
  • Innere Unruhe

Das hilft

Handelt es sich um kleinere, trockene Hautstellen oder schuppige Stellen, die hin und wieder auftreten, verschaffen bereits fünf einfache Tipps und Hausmittel Abhilfe, beruhigen die gereizte Haut und beugen weiterer Trockenheit vor.

  1. Trinken Sie täglich mindestens 2 Liter Wasser. Obst und Gemüse mit hohem Wasseranteil (z.B. Melonen, Gurken etc.) helfen den Wasserhaushalt auszugleichen.
  2. Haut bei Kälte und Hitze bedecken. Im Winter heißt das, zu Mützen und Handschuhen greifen. Im Sommer die Haut mit Sonnencremes und Sonnenhut gegen die UV-Strahlung schützen.
  3. Trockene Haut sollten Sie nie zu heiß oder zu häufig waschen, das fördert nämlich das Austrocknen der Poren. Greifen Sie außerdem zu schonender Körperpflege in Form von pH-neutralen Waschlotionen und rückfettenden Cremen, die der Haut ihre natürliche Balance nach dem Duschen zurückgeben.
  4. Vermeiden Sie Pflegeprodukte, die Alkohol enthalten. Er entzieht der Haut zusätzlich Feuchtigkeit. Stattdessen lieber Hautpflege, die Urea, Aloe Vera oder Jojobaöl enthält, verwenden. Diese Mittel beruhigen die Haut und binden Feuchtigkeit.
  5. Schnelles Hausmittel bei trockener Haut: Oliven-Öl-Maske (Zutaten: halbe Tasse brauner Zucker, 1 EL Honig, 1 TL Olivenöl, 1 TL frischen Zitronensaft) für eine geschmeidige Haut oder ein Honig-Haferflocken-Peeling (Zutaten: 2 TL Flocken, 1 TL Honig) als sanfte Reinigung.