Schlank und rank durch den Advent: Die besten Tipps

Die Weihnachtszeit lädt zum Schlemmen ein. Man sollte es aber nicht übertreiben, denn sonst ist das gesamte nächste Jahr nur noch zum Abnehmen da … Es gibt aber genügend Tricks, um schlank und mit Genuss durch den Advent zu kommen.

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Nur nicht den Kopf verlieren: Dank dieser Tricks bleibt man auch im Advent schlank Foto: Rohappy/iStock/Thinkstock

Aus Angst vor einer Gewichtszunahme beschließen manche, in der Adventszeit keinen einzigen Weihnachtskeks anzurühren. Dieser Vorsatz ist aber vornherein zum Scheitern verurteilt und mündet in massiven Heißhungerattacken und bis auf den letzten Krümel geplünderten Keksdosen. Das muss nicht sein – schließlich möchten die anderen Familienmitglieder an Heiligabend ja auch noch was von den Naschereien. Diese Tipps helfen, genussvoll in das nächste Vanillekipferl beißen zu können und dennoch nicht zuzunehmen. 

1. Sport

Etwas Bewegung darf es auch im Winter sein. Um ein paar Pfunde loszuwerden muss man aber nicht in das stickige Fitnessstudio. Wie wäre es beispielsweise mit einem romantischen (Schnee)-Spaziergang? Die Bewegung an der frischen Luft macht Spaß und anschließend kann man sich mit einer wärmenden Tasse Tee und einem Vanillekipferl verwöhnen.

2. Weniger ist mehr

Es muss nicht gleich der ganze Keksteller sein – ein oder zwei Kekse reichen völlig, um in den Genuss der süßen Weihnachtsverführungen gekommen zu sein. So kann man die Weihnachtszeit ohne Entbehrungen genießen, ohne gleich einige Kilos mehr auf den Hüften zu haben. Wichtig dabei ist, sich selbst nichts zu verbieten, sondern sich die Erlaubnis zum Naschen zu geben. Denn wer weiß, dass er am nächsten Tag (und nächstes Weihnachten) wieder freudig zugreifen kann, kommt weniger in Versuchung zu viel zu essen. Nur wer sich schon beim ersten Keks schuldig fühlt und denkt "Was soll's, jetzt ist es eh schon egal" wird über die Stränge schlagen, den Keksvorrat vernichten und sich dann mit Schuldgefühlen herumplagen. Deswegen: Jeden einzelnen Keks bewusst und voller Freude genießen!

3. Backe, backe Kekse

Selbst Kekse backen kann nicht nur dabei helfen, eine Menge Kalorien zu sparen, sondern ist auch eine wunderbar weihnachtliche Tätigkeit, die so richtig Vorfreude auf das Christkind mit sich bringt. Wer sich noch nie darüber hinaus gesehen hat selbst zu backen, der sei beruhigt, es gibt eine Vielzahl einfacher Keksrezepte. Es ist mit einigen Tricks auch möglich, die Kekse ein wenig gesünder zuzubereiten: Die Buttermenge kann man durch die Zugabe von Topfen reduzieren und auch die in den Rezepten angegebene Zuckermenge ist meist hoch angesetzt. Ein Drittel weniger davon und die Plätzchen werden geschmacklich immer noch überzeugen.

4. Alternativen finden

Jeder hat so seine Lieblingskekse. Für den einen gibt es kein Weihnachten ohne Lebkuchen, während der andere keinen Spitzbuben stehen lassen kann. Prinzipiell sollte man, ohne auf die Kalorien zu achten, genau die Kekssorte essen, die einem am meisten Genuss bereitet – dafür dann mit Maß und Ziel. Wer sich aber eh nie entscheiden kann, zu welchen Keksen er nun greifen soll, der kann mit der richtigen Auswahl ein paar Kalorien sparen. Alle Vanillekipferlliebhaber müssen jetzt sehr stark sein: 100 Gramm haben stolze 500 Kalorien. Und auch bei Mürbteigkeksen sieht es leider nicht besser aus. Etwas leichtere Alternativen wären da Lebkuchen und Kokosmakronen mit rund 300 Kalorien je 100 Gramm.

5. Gesunde Naschereien

Die Adventszeit bietet so viel mehr als Kekse. Wer sich den Winter gerne versüßt, dabei aber gar nicht so versessen auf Weihnachtskekse ist, der kann sich an Mandarinen, Datteln, Feigen und Nüssen laben. Auch ein Bratapfel mit Zimt oder duftende Maroni gehören zur Weihnachtszeit dazu und liefern im Vergleich zu Butterkeks und Stollen weniger Kalorien. Darüber hinaus haben Trockenfrüchte und Nüsse einen hohen Nährstoffgehalt und sind ein richtiges Superfood. Aber auch hier gilt: Wer sich unkontrolliert mit Datteln vollstopft und dazu die gesundheitlichen Vorteile der Früchte predigt, bekommt zu Silvester den Hosenknopf dennoch nicht mehr zu.

6. Die richtigen Getränke

Christkindlmarkt ohne Punsch? Kaum vorstellbar! Wer dabei aber am liebsten eine Tasse Eierlikörpunsch trinkt, der sollte vielleicht auf Glühwein umsteigen, der schlägt mir rund 200 Kalorien nämlich weniger zu Buche als der Punsch mit 400 Kalorien. Für die Gesundheit wäre es aber überhaupt besser, es bei einer Tasse Glühwein zu belassen und sich dafür mehr dem Tee zuzuwenden. Aromatisiert mit Zimt, Nelken oder Ingwer verbreitet eine Tasse Tee genauso Weihnachtsstimmung und verfügt – ungesüßt – über keinerlei Kalorien. Da kann man sich ohne schlechtes Gewissen Tasse um Tasse wärmen. Apropos Alkohol: Besser vor dem Weihnachtsdinner nicht zu tief ins Glas schauen, da Alkohol den Appetit anregt und uns ungehemmt zugreifen lässt.

7. Aus den Augen, aus dem Sinn

Wer den Keksteller prominent auf dem Küchentisch positioniert, tut sich selbst keinen Gefallen. Es ist völlig normal, dass man jedes Mal beim Vorübergehen ein kleines Kekserl naschen würde. Besser ist es, die Kekse in einer geschlossenen Dose außerhalb der eigenen Sichtweite aufzubewahren. Mit diesem Trick sind dann auch noch an Heiligabend welche übrig.

8. Eine gesunde Ernährung – das ganze Jahr hindurch

Der Spruch "Dick wird man nicht zwischen Weihnachten und Silvester, sondern zwischen Silvester und Weihnachten" hat seine Berechtigung. Bemessen auf das ganze Jahr macht die Adventszeit relativ wenig aus. Wer sich gesund und vollwertig ernährt und regelmäßig sportlich aktiv ist, der braucht sich vor der Adventszeit nicht zu fürchten. Selbst wenn man ein klein wenig zunimmt – durchschnittlich legt ein jeder von uns zu dieser Zeit etwa 400 Gramm zu – verschwinden diese Weihnachtskilos bei einer gesunden Lebensweise wieder ganz von allein.