Weihnachtlichter Lagerkoller? Nicht mit diesen 10 Tipps!

Weihnachtszeit ist Familienzeit. Aber nicht jeder kann seine Liebsten an Weihnachten um sich haben und so verbringen viele diese Zeit alleine. Ohne die richtigen Strategien kann einem da schon einmal die Decke auf den Kopf fallen …

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Alleine, aber nicht einsam Foto: g-stockstudio/iStock/Thinkstock

Die Weihnachtstage sind meist eine hektische Zeit: Ein Familienessen hier, ein Weihnachtsessen da, Geschenke muss man auch noch einpacken (und vorher erst einmal finden) und ach herrje, was kocht man denn dann eigentlich am 24.? Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sind meist so vollgepackt mit Terminen, dass man gar nicht zum Verschnaufen kommt. Aber manche verbringen diese Tage auch alleine. Während alle Welt sich zu Festen trifft, kann man sich da schon schnell einmal recht einsam fühlen und das Phänomen des Lagerkollers macht sich breit. Die eigene Wohnung wirkt plötzlich nicht mehr beschützend, sondern die Decke droht einem auf den Kopf zu fallen und hart zu treffen. 

Alleine ist nicht gleich einsam

Alleine sein kann wohltuend sein, genauso kann es aber auch ein Gefühl der Einsamkeit hervorrufen. Das muss aber nicht sein. Zeit mit sich alleine kann man genießen und Kraft schöpfen für kommende, hektischere Momente. Dabei muss man, wenn man nicht möchte, gar nichts Besonderes machen. Manche sind völlig damit zufrieden, einfach auf der Couch zu lümmeln, den Fernseher laufen zu lassen und genüsslich zu entspannen. Manch einem ist das schon bald zu fad … Dann wird es Zeit für eine neue Beschäftigung, so hat der Weihnachtskoller keine Chance! Wenn man sich die Liste an möglichen Aktivitäten anschaut, beschleicht einen dann schon beinahe das Gefühl, zu wenig Zeit mit sich allein zu haben …

1. Lernen Sie sich selbst kennen

Alleine sein ist eine unglaubliche Chance! Die meisten wissen ja schon gar nicht mehr, wer sie sind und was sie fühlen, wenn einmal nicht ständig das Telefon klingelt oder der nächste Termin ansteht. Anstatt einen Lagerkoller zu bekommen, kann man auch ganz einfach einen neuen Menschen kennenlernen – nämlich sich selbst. Wie sehen sie aus, die eigenen Gedanken, Gefühle? Schalten Sie bewusst den Fernseher aus und horchen Sie in sich hinein. Sie werden erstaunt sein, was da so alles verborgen ist.

2. Meditieren Sie

Seine Aufmerksamkeit nach innen richten kann man auch mittels Meditation. Setzen Sie sich hin und beobachten Sie einfach Ihren Atem. Fühlen Sie, wie Ihr Körper und Ihre Gedanken zur Ruhe kommen und fühlen Sie die Verbundenheit mit dem Universum. Dabei tun Sie Ihrer Gesundheit auch noch Gutes, reduzieren Stress und Depressionen und kommen in den Genuss einer besseren Schlafqualität. 

3. Kochen Sie sich was Schönes

Wieso sollte man eigentlich nur groß aufkochen, wenn man Besuch erwartet? Seien Sie es sich wert, auch für sich ganz alleine beherzt zum Kochlöffel zu greifen und die Töpfe scheppern zu lassen. Kaufen Sie nur die besten Zutaten, studieren Sie neue Rezepte und verwöhnen Sie Ihre Geschmacksknospen mit neuen Eindrücken. Essen Sie dann aber nicht wie gewöhnlich vor dem Fernseher, sondern zünden Sie sich eine Kerze an, machen Sie entspannte Musik an und lassen Sie sich Bissen um Bissen auf der Zunge zergehen!

4. Eine Fremdsprache lernen

Wer eine neue Sprache lernen möchte, muss üben. Am Anfang geniert man sich dabei oft ein bisschen – wie gut, dass man allein zu Hause ist und seelenruhig und geduldig an der korrekten Aussprache feilen kann. Sitzt diese dann halbwegs, kann man sich mit seinen neuen Kenntnissen in die Welt hinauswagen und in einem Sprachencafé ja vielleicht sogar neue Bekanntschaften knüpfen! 

5. Basteln

Basteln und Handarbeiten beruhigen ungemein. Egal, ob man geschickt die Stricknadeln klappern lässt, kunstvoll Papier faltet oder mit Elan den Pinsel schwingt – all diese Aktivitäten üben eine entspannende Wirkung aus. Das Beste daran? Man kann gleich ein paar tolle Geschenke herstellen, die man seinen Freunden bei der nächsten Gelegenheit voll Stolz und Freude überreichen kann.

6. Pläne machen

Auch wenn man gerade nichts zu tun hat, die Zeit, in der der Terminkalender wieder voller wird, kommt gewiss. Aber was möchte man mit seiner kostbaren Zeit eigentlich anstellen? In ruhigen Momenten kann man sich darüber klar werden und Pläne für die Zukunft schmieden. Das hilft nicht nur dabei, seinen Blick auf das Wesentliche zu konzentrieren, sondern erfüllt einen auch mit Vorfreude – und so ist das Gefühl von Einsamkeit rasch Schnee von gestern. 

7. Sport

Ein wenig frische Luft tut gut. Ein Spaziergang im Winter schenkt Ruhe und Kraft. Wie angenehm, dass man alleine unterwegs ist, sonst müsste man bei dieser Kälte ja den Mund aufmachen und reden. So kann man entspannt dem Knirschen des Schnees lauschen, die Sonne genießen und die Gedanken schweifen lassen. Aber auch zu Hause kann man sportlich aktiv werden: Einfach die Yogamatte ausrollen, ein Sportvideo auf YouTube suchen und schon geht's los!

8. Hallo!

Wenn's gar nicht mehr geht, hilft der Griff zum Telefon. Irgendjemand wird schon trotz Weihnachtshektik, Zeit für ein kurzes Gespräch haben. Und sonst klappert man eben sein ganzes Telefonbuch durch, wenn durchschnittlich jeder dritte gespeicherte Kontakt fünf Minuten Zeit zum Reden hat, ist man sicher ein bis zwei Stunden beschäftigt.

9. Das Tanzbein schwingen

Auch wieder so eine Sache, wo es manchmal durchaus von Vorteil ist, wenn man alleine ist. Sieht ja schließlich nicht bei jedem von uns wirklich überzeugend aus. Also nutzen Sie die Chance, drehen Sie die Boxen auf und legen Sie los. Die Musikrichtung dürfen Sie ganz alleine festlegen, da redet Ihnen endlich mal niemand rein!

10. In Internetforen schmökern

Jeder hat so seinen Spleen. Der eine sammelt klammheimlich Actionfiguren, der andere liebt Hunde und kennt jedes Tierfutter am Markt und jede Erziehungsmethode. Zum Glück schenkt das Internet dank unzähliger Foren jedem seine Nische, in der er sich wohlig aufgehoben fühlt. Stundenlang diskutieren, Kommentare der anderen lesen und mal mehr, mal weniger wertvolle Tipps bekommen – all das ist möglich. Da ist man doch kein bisschen allein, oder?