Kampf den Tierhaaren: Mit diesen fünf Tricks wird man sie los

Jeder Haustierbesitzer kennt das leidige Problem: Überall in der Wohnung verteilen sich die Haare der pelzigen Mitbewohner. Mit diesen Tricks sind Sie dieses lästige Problem rasch wieder los.

Cover Tierhaare
Hund und Katze hinterlassen gerne in der ganzen Wohnung ihre Haare Foto: chendongshan/iStock/Thinkstock

1. Glatte Böden und Oberflächen

Für glatte Oberflächen wie Fliesen oder Parkett greift man als Tierbesitzer gerne zum Staubsauger. Schwerer Fehler! Auf diese Weise fliegen die Haare nur durch die Luft und man wird sie nicht los. Besser ist es zuerst feucht mit einem Bodenwischer über die glatten Böden zu gehen und im Anschluss mit einem Microfasertuch nachzuwischen. Dieses zieht die unerwünschten Haare wie magnetisch an. Auch für alle anderen glatten Oberflächen wie Kommoden oder Glasplatten sind sie daher bestens geeignet.

2. Teppiche

Sie lieben Ihre Teppiche, finden aber die pelzige Variante nicht so stylisch? Hier gibt es einen einfachen Trick, der gleichzeitig für Frische sorgt. Streuen Sie einfach etwas Natron auf den Teppich und lassen Sie es zehn Minuten einwirken - danach wie gewohnt mit dem Staubsauger arbeiten. Natron hilft, die Haare aus dem Teppich zu lösen, andererseits wirkt es wie ein Deo, das den Teppich von unangenehmen Gerüchen befreit. Praktisch ist auch ein Saugroboter. Nicht zuletzt, weil viele Katzen ganz vernarrt in die kleinen Helfer sind. So mancher Stubentiger nutzt das "Boden-Ufo" gerne als Katzentaxi.

Staubsauger mit Hund
Natron, vor dem Staubsaugen auf dem Teppich verteilt, hilft verhakte Tierhaare zu lösen Foto: Alexander Medvedev/iStock/Thinkstock

3. Polstermöbel

Wer seine Couch nicht immer unter einer Schutzdecke verstecken möchte, die nur abgenommen wird, wenn sich Besuch ankündigt, kann mit Fensterschieber und Gummihandschuhen unerwünschten Tierhaaren leicht zu Leibe rücken. Die Gummi-Lippe auf dem Fensterschieber zieht die Haare genauso magisch an wie Microfasertücher. In besonders hartnäckigen Fällen greift man zum Gummihandschuh. Einfach anziehen und in kreisenden Bewegungen über die zu enthaarende Fläche streichen. Die Haare bleiben am Handschuh hängen und verbinden sich zu kleinen Haarballen, die dann problemlos eingesammelt und entsorgt werden können.

4. Haarige Kleidung

Jeder Haustierbesitzer hat seinen Fusselroller im Eingangsbereich griffbereit, um sich vor dem Verlassen der Wohnung schnell noch von den Spuren seiner pelzigen Lieblinge zu befreien. Aber was macht man mit Kleidung, die doch ein paar Haare mehr abbekommen hat und gewaschen werden soll? Um beim Waschen möglichst viele Tierhaare von der Kleidung zu bekommen, am besten etwas weißen Essig zum Waschgang und zusätzlich noch ein paar Waschbälle in die Trommel geben. Der Essig macht die Fasern weicher, und die Haare lösen sich dadurch leichter aus dem Stoff. Die Bälle wiederum ziehen die Haare an und sorgen dafür, dass sie von der Kleidung abfallen.

Wer einen Trockner sein eigen nennt, hat den Kampf schon gewonnen! Denn hier kann man seine eingehaarten Kleidungsstücke mit dem Programm "kalt lüften" bereits vor dem Waschgang von den ersten Tierhaaren befreien. Wer seine Kleidung auch danach noch einmal für eine Runde in den Trockner gibt, wird vom Ergebniss überrascht sein. Wichtig: Vergessen Sie nicht, die herausgepusteten Tierhaare aus dem Trocknersieb zu entfernen, sonst droht Verstopfung.

5. Fellpflege

Grundsätzlich können Sie die Odysee mit den Haaren Ihrer Haustiere schon im Vorfeld eindämmen. Wer seine Tiere mit gutem Futter versorgt und regelmäßig kämmt, der löst das Problem bereits an der Wurzel. Wer seinem Vierbeiner zwischendurch mit einer Bürste zu Leibe rückt, hat später weniger Haare, die er von Möbeln und Kleidung entfernen muss. Reinigen Sie die Lieblingsplätze Ihrer Haustiere regelmäßig. Denn je länger Sie warten, desto tiefer setzen sich die Haare im Gewebe von Couch, Teppich und Co. fest. 

Katzenbürste mit Haaren
Regelmäßiges Bürsten der Tiere reduziert die Haare auf den Möbeln Foto: struvictory/iStock/Thinkstock