Susan Sarandon: Eine Ikone fällt aus der Rolle

Susan Sarandon ist eine Ikone im Showgeschäft. Dabei ist sie oft nicht nur mit ihren Rollen aufgefallen, sondern auch mit ihrem politischen und sozialen Engagement. Zu ihrem 70. Geburtstag lassen wir ihre Taten und Sprüche Revue passieren.

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Susan Sarandon wird heuer 70
 
Foto: Erik Pendzich / Rex Features / picturedesk.com

Die erfolgreiche Oscarpreisträgerin Susan Sarandon sieht aus, als wäre sie in den Jungbrunnen gefallen! Es ist kaum zu glauben, dass sie am 4. Oktober diesen Jahres ihren 70 Geburtstag feiern wird. Dem zu Ehren haben wir einen kleinen Rückblick gemacht, um ihre aufregendsten Zeiten noch einmal hochleben zu lassen.

Erste Ehe und Karrierestart

„Ich heiratete Chris, den ersten Mann, mit dem ich jemals geschlafen habe. Ich war davon überzeugt, dass er alles weiß“, das sagte Susan Sarandon über ihren ersten Mann Chris Sarandon. Sie waren von 1967 – 1979 verheiratet. Beide versuchten in dieser Zeit als Schauspieler Fuß zu fassen. Susan konnte mit dem Kultfilm „The Rocky Horror Picture Show“ 1975 den ersten Erfolg feiern. Den Durchbruch schaffte sie dann aber erst ein paar Jahre später, als sie in „Die Hexen von Eastwick“ 1983 spielte. Weitere dreizehn Jahre später staubte sie dann einen Oscar für ihre Hauptrolle als Nonne in „Dead Man Walking“ ab.

Love is Love is Love

„Nur weil ich noch keine Schönheitsoperationen hatte, heißt das nicht, dass ich keine machen werde. Eine Frau kann mit ihrem Körper machen was sie will, um glücklich zu sein.“ Susan Sarandon ist bekennende Feministin, aber auch in anderen Bereichen zeigte sie großes politisches und soziales Engagement. Sie nahm an Protesten gegen „rassistische Fahndungsmethoden“ (1999), an Protesten gegen die Totesstrafe teil und setzte sich für die Akzeptanz von Homosexuellen (Werbespot "Love is Love is Love") ein. Insgesamt wirkte sie an 24 Dokumentarfilmen mit, die politische und soziale Aspekte behandeln.

Familie ist alles

„Meine Familie ist meine Priorität. Ich kann mich nicht um alle kümmern und dabei meine Familie ignorieren.“ Die Schauspielerin war von 1988 – 2009 mit Tim Robbin liiert. Sie haben zwei gemeinsame Söhne. Später bekam sie noch eine Tochter mit dem italienischen Regisseur Franco Amurri. Trotz ihrer erfolgreichen Karriere versuchte sie alles unter einen Hut zu bringen und die Familie nicht zu vernachlässigen. Auch als ihre Tochter schwanger war und kurz vor der Entbindung stand, wich sie nicht mehr von ihrer Seite.

Nostalgie pur

„Ihr fragt ziemlich lange Fragen. In Amerika wollen die Menschen nur wissen mit wem man schläft.“ Susan Sarandon nimmt nur selten ein Blatt vor den Mund und sagt meistens gerade heraus, was sie sich denkt. Auch ihre Filmrollen spiegeln das oft wieder, daher haben wir hier die Trailer zu ihren beliebtesten Filmen.

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