Frauke Ludowig im großen Weekend-Interview

Frauke Ludowig zählt zu den beliebtesten TV-Gesichtern Deutschlands. Mit Weekend-Redakteur Mio Paternoss sprach die Journalistin und Moderatorin des RTL Society-Magazins "Exklusiv" über Mode, Stars und Beauty.

Mio Paternoss Frauke Ludowig
Foto: Katja Blum

Sie kommen täglich in den Genuss von Maske und Styling. Können Sie beim Look auch ein Wörtchen mitreden?

Ludowig: Ich darf natürlich mit entscheiden, wenn es um das Outfit geht, aber ich lasse mich gerne von meinem Styling-Team überzeugen. Bei sechs Tagen Sendung die Woche kommt es durchaus auch mal vor, dass man rückblickend sagt, "den Look hättest du dir auch schenken können".

Gibt oder gab es bei Ihnen auch mal die eine oder andere Modesünde?

Ludowig: Lustigerweise empfindet man das erst im Nachhinein so. Ich war auch eine, die damals Leggings in Leuchtfarben getragen hatte. Aber ich denke, dass man sich mit "Modesünde" nicht nur auf ein einziges Teil bezieht, sondern viel mehr auf ein komplettes Outfit.

Lassen Sie sich bei Ihrem privaten Styling auch von Promis inspirieren?

Ludowig: Ich lese gerne Modezeitschriften, kenne viele Promis und deren Kleiderschränke, natürlich lasse ich mich da auch inspirieren. Aber ich freue mich sehr, wenn ich andere Menschen begeistern kann.

Frauke Ludowig privat – übernehmen Sie dabei vieles aus dem Beruflichen?

Ludowig: Null! Privat bin ich total anders. Ich mag Jeans, einfache T-Shirts und stehe total auf Kapuzenpullover. In meiner Freizeit laufe ich nur in flachen Schuhen herum, bei zwei Kindern muss man sich schließlich bewegen können. 

Was muss eine Frau haben, um Ihr Interesse zu wecken bzw. vielleicht sogar von ihr inspiriert zu werden?

Ludowig: Es ist tatsächlich der Gesamteindruck – der Gang, die Grandezza, die sie ausstrahlt. Von daher muss es nicht zwingend ein bestimmtes Kleidungsstück sein.

Zurück zum Job. Sie sind bereits seit Jahren im Business. Was ist das Geheimnis Ihres Erfolgs?

Ludowig: Ich bin sehr stetig, sehr treu, auch meinem Sender gegenüber. Es wurde schon öfter versucht, mich abzuwerben, aber ich fühle mich bei RTL nun mal sehr wohl. Ich denke, dass ich einfach jeden Tag gute Arbeit leiste. Aber man muss, wie auch in der Mode, immer modern bleiben und sich weiterentwickeln. Man sollte versuchen, immer wieder neue Inspirationen zu bekommen.

Sie waren bereits auf unzähligen Red Carpets und haben berichtet. Wann kam der Zeitpunkt, als Sie merkten, dass sich die Zuseher immer mehr für Sie interessieren?

Ludowig: Ehrlich gesagt weiß ich das gar nicht so recht. Ich denke, dieser Schritt war eher fließend. Früher war das alles ja nicht so ausgeprägt. Heutzutage werden neue Moderatoren viel mehr gepusht und gefeatured.

Sie haben schon eine Menge Stars getroffen und kennen manche von ihnen auch privat. Kommt es oft dazu, dass sich daraus echte Freundschaften entwickeln?

Ludowig: Das könnte auf jeden Fall passieren, aber ich habe das immer vermieden. Es gibt viele nette Leute, mit denen ich mich sehr gerne umgebe, aber ich möchte mir einen gewissen Abstand behalten, um kritisch-journalistisch arbeiten zu können.

Sie sind sehr aktiv, was Social Media angeht. Was halten Sie von diesen Netzwerken und deren negativen Seiten wie Hasspostings?

Ludowig: Ich finde solche Postings furchtbar! Man muss sich wirklich ein dickes Fell anschaffen. Ich bekomme so etwas auch, aber da muss man einfach darüber hinweglesen. Aber grundsätzlich finde ich diese neuen Medien total spannend.

Es gibt natürlich auch eine "Frauke Fan-Gemeinde". Was schätzen Ihre Fans an Ihnen?

Ludowig: Ich glaube, dass es tatsächlich diese Beständigkeit ist. Sie wissen, worauf sie sich verlassen können, aber dennoch sollte man immer für eine Überraschung gut sein.

Mio Paternoss Frauke Ludowig
Foto: Katja Blum

Entweder/Oder?

Shoppen gehen oder online shoppen?

Shoppen gehen.

High-End-Designer oder von der Stange?

Beides gemixt.

Beauty-Doc oder natürlich altern?

Um politisch korrekt zu sein, würde man meinen, natürlich altern. Aber wenn wir mal ehrlich sind, dann wollen das viele auch gar nicht. Ich denke, solange man es nicht über- treibt, soll jeder machen, was ihm gefällt. Wichtig ist nur, andere nicht zu verurteilen.

Smoothie oder Schnitzel?

Schnitzel.

Bella Lesnik oder Kena Amoa?

Beide.