Dumm gelaufen: Die 5 größten Social Media Pannen

Facebook = Fettnäpfchen? Postet man ein Foto von seinem leckeren Mittagessen, wird schon nicht viel passieren. Dass unüberlegte Postings aber auch ganz schön nach hinten losgehen können, zeigen diese fünf grandiosen Social Media Pannen.

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Solange es einem nicht selbst passiert, ist die Schadenfreude groß Foto: moodboard/moodboard/Thinkstock

Zugegeben, die Konto- und Privatsphäre Einstellungen bei Facebook, Twitter und Instagram sind nicht immer ganz einfach zu durchschauen. Man sollte sich allerdings die Mühe antun, denn es kann unschöne Konsequenzen haben, wenn die falschen Menschen ein Posting zu Gesicht bekommen. Damit einem so etwas nicht passiert, sollte man am besten von anderen lernen: Diese fünf Fehler können einem so erspart bleiben.

1. Die schicke Visakarte posten – und das zweimal

Leider kein Witz, sondern traurige – oder doch amüsante? – Wahrheit: Eine Twitter-Userin bekam von ihrer Bank eine neue Kreditkarte in schickem Blau. So erfreut wie sie war, wollte sie ihr Glück mit der ganzen Welt teilen und postete die tolle Karte auf Twitter. Die Reaktion darauf war groß, die anderen Nutzer schienen wohl auch Gefallen an dem tollen Design zu finden. Das freute die motivierte Fotografin natürlich und so hatte sie auch keine Hemmung, den zur Karte gehörenden dreistelligen Sicherheitscode zu verraten – schließlich will man seinen Fans ja auch etwas bieten. Etwas Intelligenz bewies sie dann zum Glück doch: Als sie ihre Kreditkartenrechnung erhielt, bemerkte sie von ihr unautorisierte Abbuchungen und ließ die Karte sperren. Die Bank war entgegenkommend und sandte ihr bald darauf eine neue Karte zu und – welche Freude – diese war sogar noch schicker als die alte. Wer jetzt denkt "Nein, hat sie nicht", dem sei gesagt: hat sie doch. Schließlich sollten ihre Follower ja erfahren, wie süß diese zweite Karte nicht ist …  Der Spruch "Aller guten Dinge sind drei" wurde dann zum Glück aber nicht wahr.

2. It's Party-Time

Facebook ist einfach praktisch: Anstatt alle Freunde einzeln anrufen zu müssen, kann man die Einladungen zur nächsten Party ganz einfach über Facebook verschicken. Blöd nur, wenn man die Privatsphäreeinstellungen vergisst, die Veranstaltung öffentlich für alle zugänglich ist und die Internetcommunity beschließt, sich einen Spaß zu gönnen und die Party zu stürmen. So geschehen bei der 16-jährigen Thessa in Hamburg. Am Tag der Feier standen plötzlich 1.000 Gäste vor der Tür – für genügend Bier hatten diese zum Glück selbst gesorgt.

3. Der Chef liest mit

Seinem Ärger über die Arbeit muss man auch mal Luft machen – nur sollte man das besser nur bei seinen Freunden von Angesicht zu Angesicht tun. Dafür Facebook zu nutzen ist keine gute Idee – besonders dann nicht, wenn das eigene Profil öffentlich ist oder man den Chef in seiner Freundesliste hat. Was der dann macht, wenn er die Beleidigungen zufällig in seiner Facebook-Timeline sieht? In den meisten Fällen eine saftige Antwort tippen – und die Kündigung gleich mit dazu.

4. Ab in den Süden

Oder in den Norden, egal, Hauptsache, man informiert alle lieben Facebook-Freunde darüber, dass man von exakt 14.07 bis 25.07 nicht zu Hause sein wird. Dank der Adresse, die man im Profil angegeben hat, wissen auch gleich alle, wo dieses leer stehende Zuhause zu finden ist. Ein unausgeräumter Briefkasten ist herrlich dagegen und viele Einbrecherbanden nutzen mittlerweile soziale Netzwerke, um unbewachte Wohnungen auszuspionieren. Die Checkliste für den Urlaub lautet also: Herd aus, Tür zu und die Facebook-Freunde erst nach dem Urlaub mit Traumfotos neidisch machen. 

5. Urlaub mit Folgen

Apropos Urlaub: Auch der unschuldige Urlaubsflirt kann dank Facebook gravierende Folgen haben. Und so passiert es immer wieder (wir geben einfach mal den verrückt spielenden Hormonen die Schuld), dass Menschen ohne ihre bessere Hälfte in den Urlaub fahren und dort einen mehr oder weniger aufregenden Flirt beginnen. Denn: Was im All-inclusive-Klub passiert, bleibt schließlich auch dort. Dumm nur, wenn man mit seiner Eroberung ein verliebtes Selfie machte und dieses dann auf Facebook kursiert. Noch dümmer, wenn die Urlaubsbekanntschaft so zuvorkommend war und einen auf dem Foto namentlich markiert hat. Was im All-inclusive-Klub passiert, bleibt also auch dort? Wohl nur, wenn man sein Smartphone beim Türsteher lässt …