Schließmuskelvergleich treibt Gabalier-Fans auf die Palme

Frühere Frauenministerin Maria Rauch-Kallat diskutiert mit Volksmusik-Star Andreas Gabalier über dessen kontroversen Auftritt beim Großen Preis von Österreich in Spielberg, bei dem Gabalier die Bundeshymne nicht gegendert – also ohne "Töchter" – vortrug.

Andreas Gabalier
Andreas Gabalier performte beim Grand Prix von Österreich in Spielberg die Bundeshyme – und erntete Kritik. Foto: EPA-POOL / APA / picturedesk.com

Peinliches zu mitternächtlicher Stunde: Volks-Rock ‘n‘ Roller Andreas Gabalier und Ex-Ministerin Rauch-Kallat, seit seiner Bundeshymnen-Interpretation im Visier der Gender-RechtlerInnen, kreuzten die Klingen. "Ich habe mit acht Jahren den Text in der Volksschule so gelernt...", rechtfertigte der Künstler seine Töchter-freie Version der Bundeshymne.

Verbaler Schlagabtausch

Maria Rauch-Kallat
Maria Rauch-Kallat attackiert Gabalier wegen seiner Bundeshymnen-Performance. Foto: photonews.at / picturedesk.com

Der Konter ging weit unter die Gürtelline: "Ich gehe davon aus, dass Sie – wie alle Kinder  – mit einem Jahr noch in die Windeln gemacht haben, und dass Sie das jetzt nicht mehr tun. Weil Sie gelernt haben, ihren Schließmuskel zu beherrschen." Jetzt ergießt sich in vielen Foren und Blogs der Zorn der Fans über die seinerzeitige Umtextungs-Frontkämpferin. "Rauch-Kallat ein Spiegelbild der Österreichischen Politikszene. Nix Sinnvolles rausbringen und wenn die auswendig gelernte Argumentation nicht mehr ausreicht unter die Gürtellinie gehen" – Reaktionen dieser Art sind noch sanft.